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Monat: Dezember 2015

Produkttest Bluedio UFO HD BT Kopfhörer

Wie kann es besser sein, als am 245. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, Zeit für die Rezension von dem Bluetooth Kopfhörer „Bluedio U“ – UFO- (HD BT4.1 Headset) von Bluedio zu finden. Bluedio und Ludwig van Beethoven haben, zumindest was mein bisherigen Erfahrungen ausgemacht haben, eine Gemeinsamkeit; sie schufen wahre Meisterwerke.

Bluedio BS-3

Zurück zum Kopfhörer, denn darum dreht es sich ja bei der Rezension.
Durch einen Kontakt zu Bluedio wegen des BS-3, ein kleiner, tragbarer BT-Lautsprecher der besonders durch seine Wiedergabe bei den tiefen Tönen überrascht, wurde mir der Kopfhörer zum ausgiebigen Testen und einer ehrlichen Meinung zur Verfügung gestellt und dem komme ich auch gerne nach.

Ein wichtiger Punkt für mich ist bereits die Verpackung, diese hat zwar mit dem eigentlichen Produkt nichts zu tun, zeigt aber meiner Meinung nach die Qualtitätsverbundenheit und dadurch auch die Auseinandersetzung mit dem gesamten Produkt. 
Bereits hier glänzt Bluedio mit einer sehr hochwertigen Verpackung, die Kartonage hat einen erstklassigen Druck der Bilder und Angaben zum Kopfhörer selbst. Besonders hat mir die Explosionszeichnung des Kopfhörers gefallen, denn durch den Aufbau bleibt der Schraubendreher erstmal in der Schublade. Befreit man nun die sehr stabile Kiste von der Kartonage wird man ebenfalls wieder überrascht, die Box ist sehr stabil und hat, wie derzeit üblich, Magnete als Verschluss. Die Box beinhaltet, neben dem Kopfhörer in einer sehr angenehmen Aufbewahrungsbox mit Reißverschluss die Bedienungsanleitung in diversen Sprachen. In der Aufbewahrungsbox findet man neben dem Ladekabel (USB) auch noch ein Klinkenkabel (3,5mm) als „Line-In“-Kabel.

Die Technischen Daten laut Hersteller (in gekürzter Form und unseren üblichen Formaten):
Bluetooth Version: Bluetooth 4.1 
Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP 
Treiber: Φ50mm x 2; Φ20mm x 6 
Impedanz: 32Ω 
Schalldruck: 120 dB Klirrfaktor: 0,3% -3% 
Frequenzgang: 5 Hz -25000Hz 
Wireless Bereich: circa 10 Meter
Musik Zeit: etwa 25 Stunden  
Bereitschaftszeit (Standby) : ungefähr 1300 Stunden (50 Tage) 
Ladezeit: 3 Stunden für Vollladung  
Kopfhörer Gewicht: 337g 

Zur „mechanischen“ Qualität des Kopfhörers: Erstklassig! Mit der Aluminium-Titan-Legierung ist der Kopfhörer nicht nur leicht, sondern fällt bei roher Nutzung auch nicht auseinander. Die Möglichkeit der klappbaren „Hörmuscheln“ ist super gelöst, so lässt sich der Kopfhörer in der Aufbewahrungsbox perfekt verstauen. Ebenfalls lassen sich die Bügel erweitern und dem Kopf perfekt anpassen und selbst Dickköpfe sollten hier befriedigt werden und etliche Stunden Musikgenuss erleben. In einem Haushalt mit drei Kinder schätzt man schnell die super Verarbeitung, wird da ein mechanischer Test aufs Gröbste automatisch durchgeführt 😉 Lediglich ein kleine Stelle (winzig) ist ein wenig Farbe nach einigem Klopfen auf dem Boden abgegangen… Nein, dieser Test war eigentlich nicht geplant, aber wurde vom jüngsten Familienmitglied eigenständig durchgeführt 😉

Akkulaufzeit: Ich habe schon einige Tage den Kopfhörer im Einsatz, was einigen Stunden entspricht. Am Anfang habe ich die Akkus nicht geladen, sondern mit der mitgelieferten Ladung ausprobiert bis „Please Charging“ ertönt und man irgendwie zusammenzuckt (hierzu später mehr). Die vom Hersteller angegebene Ladezeit mit circa 3 Stunden kommt in etwa auch hin, wobei wir Besuch hatten und ich den Ladeprozess nicht im Fokus hatte.

Bedienung: Da ich eigentlich keine Bedienungsanleitungen lese und nur der Rezession wegen in die Anleitung geschaut habe, musste ich bei der Übersetzung doch ziemlich schmunzeln. Die Bedienung ist intuitiv und selbsterklärend. + für lauter; – für leiser; Pfeil nach rechts für Titel nach vorne oder auch länger gedrückt für 3D Sound; Pfeil nach links für Titel zurück oder auch länger gedrückt für den 3D Soundeffekt wieder auszustellen; Knopf in der Mitte für anschalten (länger beim Einschaltvorgang gedrückt für das Pairing), Pause oder auch erneut länger gedrückt für den Kopfhörer auszuschalten.

Tragekomfort: Der Kopfhörer ist sehr leicht und extrem gut anpassbar. Die Polster sind sehr angenehm und decken fast das Ohr ab, fast denn es fehlen nur einige Millimeter mehr, um meine Ohren abzudecken und nicht auf einen kleinen Teil zu drücken. Der Druck spürt man auch nach mehreren Stunden kaum, aber etwas mehr würde wohl den Tragekomfort nochmals verbessern.

Klang: Durch seine 4 Treiber pro Muschel, höchstwahrscheinlich Neodym getrieben, gibt es ordentlich was auf die Lauscher! Aber weder fehlenden Mitten/Höhen bei starkem Bass, noch knarzender Bass sind bei leiser oder lauter Musik zu vernehmen, im Gegenteil, der Bass ist knackig, während die Mitten und Höhen extrem gut wiedergegeben werden. Hierbei sei der „Line-In“ noch zu erwähnen, denn verwendet man das Klinkenkabel z.B. für den Anschluss am Handy über Kabel oder an der Anlage (mit Adapter), so variiert es vom Gerät selbst, beim schlechten Kinderkassettenrekorder-Kopfhöreranschluss lässt die Klangqualität natürlich gegenüber dem S5 zu wünschen übrig, aber dies sollte eigentlich auch klar sein und zudem dreht es sich ja um einen BT-Kopfhörer, wobei der Klang über Klinke auch nicht zu verachten ist!

3D: 3D verdient hier eine extra Erklärung bzw Aufführung dieses „Features“.  Schaltet man 3D bei „normaler Musik“ ein, empfindet man keinen Mehrwert, im Gegenteil. Als Beispiel hierbei wäre von Guano Apes mit „Lords of the Boards“, im normalen Modus fliegt einem der Kopf im positiven Sinn weg, schaltet man 3D ein, ist der Genuss nicht wirklich prickelnd. Hört man jedoch eine Live-Aufnahme, z.B. mit dem passenden Titel von Opus „Live is life“, dann kommt der 3D Effekt absolut genial und Live ist life, man sitzt quasi mittendrin. Daher ist 3D nur zu empfehlen, wenn es sich um eine geeignete Aufnahme handelt.

Positiv: 
Der Preis, hier bekommt man sehr viel Sound die man erst in einer weit höheren Preisklasse einigermaßen wiederfindet. 
+ Qualität, äußerst robust und dies bei geringem Gewicht.
+ Tragekomfort
+ Klang
+ 3D (auf den zweiten „Blick“)
+ Akkulaufzeit

Negativ: 
– Leider keine Herstellerseite in Deutsch 
– Handbuch ist schlecht ins Deutsche übersetzt, aber belustigend
– Laute „Systemtöne/Ansagen“, dies störte mich beim BS-3 bereits, besonders bei schwachem Akkustand.

Fazit: Der Kopfhörer ist mit Abstand der geilste Kopfhörer mit extremen Musikgenuss zu einem günstigen Preis. „Meckern auf hohem Niveau“, wem die Systemtöne bzw Ansagen nicht ausmachen und ebenfalls keine Handbücher benötigt, hat an diesem Meisterwerk definitiv nichts auszusetzen und verdient eine klare Kaufempfehlung. 

Alle Jahre wieder…

… strahlende Kinderaugen, einfach unbezahlbar und immer wieder schön!
Auch dieses Jahr war ich wieder der Ni(c)k-o-laus für die Elefanten- und Entengruppe der KiTa. Der Tag hatte mit einem super schönen Sonnenaufgang begonnen und ich war schon aufgeregt auf den diesjährigen Auftritt als Nikolaus. Ganz besonders aufgeregt war ich auf die Reaktion meiner kleinen Tochter, die seit sie sich letztes Jahr vor dem „Nikolaus“ erschrocken hat, Angst vor dem Nikolaus hatte.
Perücke, Bart und Mantel an, den Bauch mit einem Kissen noch ein wenig „aufgewertet“, den Sack mit den Geschenken auf den Rücken und ab zum vereinbarten Treffpunkt. Dort angekommen dauerte es auch nicht mehr lange und die beiden Gruppen kamen mit lautem „da ist der Nikolaus, Hallo Nikolaus“ immer näher bis wir dann mit Gedichten und Liedern begonnen haben. Finja, meine kleine Tochter, strahlte und weinte nicht und so war ich auch erleichtert und entspannt, selbst auf die Frage hin „Seid ihr denn auch alle brav gewesen“ stimmten alle mit „ja!“ ein und freuten sich schon auf die kleinen Geschenke. Danach ging es dann nochmal kurz beim Kinderarzt vorbei, bevor ich mich auf den Heimweg machen und von dem warmen Mantel „befreien“ konnte, denn es war doch schon recht warm an diesem Tag. Wie wir im erfahren haben, hat mich Finja nach dem zweiten Satz mit „…das ist mein Papa!“ erkannt, aber am Mittagstisch wollte sie mich scheinbar nicht „verletzten“ und meinte nur „…der Nikolaus hörte sich ein wenig wie der Papa an..“ 🙂

CreoPop, endlich eingetroffen

Gut Ding will Weile haben… 
So traf auch endlich unser CreoPop, welchen wir schon vor längerer Zeit bei Indiegogo  unterstützt haben. Indiegogo ist ein ähnliches Portal wie Kickstarter, bei dem kreative Köpfe und Erfinder ihre Ideen/Projekte, mit Hilfe von vielen Menschen, in die Tat umsetzen können.
Schon länger haben wir einen 3D Pen mit Fillament, hierbei wird die Kunststofffaser mittels Hitze und Vortrieb zu einer „schreibbaren“ Masse gemacht, mit der man eben in 3D zeichnen, aber auch Dinge reparieren kann. Ein Nachteil, so finde ich, ist der Geruch der hierbei entsteht. 
CreoPop versprach hier ganz anders zu sein: „CreoPop – World’s First 3D Pen with cool Ink“.

Als ich auf den Pen aufmerksam wurde, war ich von dem Projekt gleich begeistert, hatte ich vor etlichen Jahren doch bereits auch schon einmal eine solche Idee, als ich einen neuen Kleber, welcher mit UV aushärtet, mit voller Begeisterung probiert hatte. Damals probierte ich in verschiedenen Abständen mit dem Kleber zu malen, was aber nicht so recht gelang und der Kleber zudem für solche „Spielereien“ zu teuer war. CreoPop setzt genau die Aushärtung des Materials mit UV-Licht um, was durch die verschiedenen Modi der Kreativität keine Grenzen setzt.
So kann man größere Flächen zuerst auffüllen und dann mit UV aushärten und setzt dann weitere Punkte mit variablen Vortrieb. Ganz begeistert ist hierbei auch unsere große Tochter, die, wie der Papa, ihre wahre Freude am Ausprobieren hatte. Ein kleines Manko das wir festgestellt haben, zumindest bei der eingesetzten Tinte: Das Objekt wird beim Aushärteprozess mit UV doch recht warm, kühlt zwar auch schnell wieder ab, ist jedoch bei kleinen Dingen schon unangenehm. Unangenehm ist auf Dauer auch das UV Licht, hier haben wir jedoch mit einer Sonnenbrille eine für uns recht gute Lösung gefunden.
Wir werden sehr wahrscheinlich noch weitere „Tinte“ ordern, denn hierbei gibt es echt geniale „Sorten“, welche die im dunkeln leuchten, ihre Farbe je nach Temperatur ändern, glitzer und leitende Tinte. Gerade bei der leitenden Tinte hätte ich so einige Projekte die ich gerne mit der Tinte und dem Arduino umsetzen würde… mal schauen was sich daraus entwickelt, vorausgesetzt die Zeit spielt mit.
Weitere Infos auf der Webseite des Herstellers: www.creopop.com und ein kleines Video 


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