Technik - Erfahrungen - Lifehacks - Persönlickeitsentwicklung - Geocaching - Freifunk - Pfalzsteine

Autor: Nick Janson Seite 4 von 12

Diabetes Selbststudie – Teil 18

Homeoffice

Seit März 2020 ist mein Homeoffice Anteil auf 100% gegangen.
Da hat sich so Einiges zu meinem vorherigen zwei Tage-Homeoffice geändert. Besonders auch der generelle Tagesablauf.

Die ersten Wochen im Homeoffice hatten so einige Herausforderungen, jedoch brachte mich mein Chef auf eine gute Idee um zumindest meine Mittagspause zu organisieren.
Ganz simple: Kalendereintrag in Office. So sehen Kollegen, dass hier kein „freier Slot“ ist und stellen nicht automatisch irgendeine Abstimmungsrunde oder ähnliche Termine ein.
Das klappt nicht immer, aber doch schon sehr gut. Dies spiegelt sich natürlich auch in den Blutzuckerwerten ab. Der Arbeitstag ist zwar sehr voll, jedoch strukturierter als „normal“. Dies hat natürlich auch schon damit zu tun, dass ich nicht fahren und gut über zwei Stunden auf der Autobahn sein muss.

Was ich noch verbessern werde, ist der generelle Tagesablauf. Kombinieren möchte ich dies mit einem Essensplan.
Nach nun knapp vier Wochen habe ich „nur“ knapp ein Kilo abgenommen, jedoch ohne besondere Einschränkungen. Eigentlich keinerlei Einschränkungen.
Durch die Einnahme der Eisentabletten und Vitamine hat sich mein Hunger/Nahrungsbedarf verringert. Leider war ich die Woche gesundheitlich etwas angeschlagen und somit war an Bewegung nicht wirklich möglich.

Der „Drang“ zu Sport und Bewegung ist seit meinem Selbstversuch auch wieder da. Am liebsten würde ich direkt mit diversen Sportarten wieder beginnen, hauptsächlich mit Krav Maga.

Krav Maga Fundamental Strategies (English Edition)

Price: 7,44 €

1 used & new available from 7,44 €

Diabetes Selbststudie – Teil 17

Glykämischer Index

Schnelle und langsame Kohlehydrate. Der Glykämische Index (GI) ist noch wenigeren Menschen bekannt als der Unterschied zwischen Diabetes Typ1 und Typ 2. Auch hier habe ich schon haarsträubende Meinungen gehört, die man kaum zu glauben mag.
Es wird auch gerne der (falsche) Bezug zum Insulin-Index gemacht. Das ist jedoch falsch, denn jeder Körper hat einen anderen Stoffwechsel und reagiert anders, besonders bei Diabetikern. Das konnte ich von anderen Diabetikern in einer Schulung erfahren und sehen. So gibt es einige Diabetiker die z.B. Eis ohne oder mit geringen Mengen Insulin essen, bei anderen steigt der Blutzuckerspiegel schon fast beim zusehen.

Der Glykämische Index ist wichtig bei Diabetiker um das Essen besser einschätzen zu können, dies hatte ich bereit zuvor schon in einem anderen Beitrag erwähnt.
Um Nahrung von den Kohlehydraten einschätzen zu können empfiehlt sich das Buch: Kalorien mundgerecht . Mit dem Buch und einer Waage hat man für den Anfang ein gutes Instrument um eine Mahlzeit weitgehend einschätzen zu können.
Man sollte sich jedoch recht schnell vom Wiegen jeder Mahlzeit verabschieden und zum Schätzen übergehen, sobald die Kohlehydrate gut eingeschätzt werden können.
Im Restaurant, Kantine usw. lässt sich das fertig zubereitete Essen schlecht wiegen. Oder man erhält schlechte Informationen.
So ging es mir damals in einer Kantine wo ich nach der Soße gefragt habe. Zur Antwort auf die Frage was in der Soße ist, erhielt ich „Keine Ahnung, ist eben weiße Soße“. Sie hat die Soße zwar „gekocht“, wusste aber deren Zusammensetzung nichts und hatte es nur zusammengerührt.
Hier auch ein Tipp: Bei solchen Sachen lasst das Zeug lieber weg, das kann teilweise mehr BE/KE beinhalten als das gesamte Essen…

Wie kann man sich das alles ganz leicht vorstellen?
Der Glykämische Index wird in:
Niedrig <50
Mittel >50 bis 70
Hoch >70
angegeben.
Je niedriger der Glykämische Index, desto langsamer lässt er den Blutzuckerspiegel ansteigen. Je höher, desto schneller.
Eine kleine Übersicht findet man z.B. hier: Bericht aber auch bei Kalorien mudgerecht müssten sich die Werte wieder finden, bloß finde ich aktuell meine Ausgabe nicht…

Nehmen wir Weißbrot als Beispiel, dies hat einen hohen GI und geht, sofern es nicht belegt oder bestrichen ist.
Das Weizenmehl geht also direkt ins Blut und lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Man ist schnell satt, den „Effekt“ kennt man besonders gut bei den Schachtelwirten… kaum gegessen bereut man es und hat kurz danach wieder Hunger.
Isst man hingegen Pumpernickel, ebenfalls ohne Belag, so steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an. Isst man also die gleiche Menge Kohlehydrate mit Pumpernickel wie mit Weißbrot, ist man noch einige Stunden danach satt.
Sicherlich spielen hier auch die Ballaststoffe eine Rolle und auch der Verdauungstrakt selbst, aber man sieht direkt den Unterschied.

Ebenfalls kann man sehr gut sehen, dass sich die Mahlzeit und der GI dann ändert, wenn man sich die Mahlzeit zusammenstellt.
Als Beispiel: Nehme ich das Weißbrot und belege es mit Leberwurst, so wird der Effekt des Weißbrotes geschwächt.
Nehme ich das Pumpernickel und bestreiche es mit Marmelade oder Honig, gelangt steigt der Blutzuckerspiegel schneller.
Es kommt also auf die gesamte Mahlzeit an.

Ein kleiner Tipp für die Hobby-Bäcker:
Wir setzen seit einiger Zeit auf Dinkelmehl (Type 630) wenn wir backen. Dies hat einen niedrigeren GI als Weißbrot und bekommt uns besser.
Generell schmeckt Selbstgemachtes uns besser 😉

Diabetes Selbststudie – Teil 16

Bolus – das Mahlzeiteninsulin

Anders als das Basalinsulin ist das Bolusinsulin.
Der Bolus wird für Mahlzeiten benötigt und ist Abhängig von der Menge an Kohlehydraten die wir zu uns nehmen.

Der Bolus muss also entsprechend der Mahlzeit angepasst werden. Dazu ist es ebenfalls wichtig was wir essen. Manchmal macht es Sinn das Insulin zu splitten oder sollte gesplittet werden.
Abweichend von der „normalen Therapie“ mit Spritze (CT), wo das Basalinsulin entsprechend der Wirkkurve ein anderes ist, ist bei der Insulinpumpe das gleiche Insulin für beide (Basal und Bolus), jedoch von der Anwendung entsprechend.

Der Bolus wird entsprechend der Mahlzeit angepasst, wie bereits oben erwähnt. Hierbei ist sind nicht nur die Broteinheiten (BE) oder auch Kohlehydrateinheiten (KE) wichtig.
Fett lastiges Essen braucht durch das Fett länger um in den Organismus zu gelangen, also die Kohlehydrate werden erst nach und nach „wirksam“.
An dieser Stelle möchte ich auch von einer weit verbreiteten Falschaussage hinweisen: Unterzucker und Schokolade als Hilfe dagegen. Das ist absolut falsch und absolut nicht zu raten, hier definitiv zu einem Traubenzucker, Saft oder Cola greifen!
Schokolade enthält viele Fette und gelangt.

Auf die Unterschiede der schnellen und langsamen Kohlehydrate werde ich in einem extra Beitrag noch gesondert eingehen.

Zurück zum splitten oder verlangsamen vom Bolus.
Ich möchte der Einfachheit auf die Insulinpumpentherapie bei diesem Thema eingehen, denn bei der „Spritzentherapie“ (CT) ist es umständlicher und man muss z.B. noch aktives Insulin berechnen.

Bei einer Pizza sollte man splitten. Denn durch den Belag, besonders Wurst und Käse verlängert sich die Kohlehydrataufnahme. Hier macht es Sinn die Gesamt-BE in zwei verschiedene Teile aufzuteilen und nach einer Zeit das restliche Insulin.
Ich hatte leider schon einmal die Erfahrung gemacht und die Pizza normal berechnet und das Insulin komplett abgegeben. Kurz nach dem Essen hatte ich dann eine Hypo. Dies wäre mir mit dem Split nicht passiert.

Früher war ein Spritz-Ess-Abstand, besonders bei der Spritzentherapie nervig. Nervig deswegen, da man warten musste während der Insulininjektion bis zum Essen. Hier ist mir noch die Geschichte ganz gut in Erinnerung als mein Schwager die kompletten Spaghetti gefuttert hatte bis ich essen konnte… 😀
Klar ist auch, dass geschäftliche Essen oder Kantine eine Herausforderung darstellten.
Durch mein aktuelles Insulin, ein schnellwirkendes Insulin, ist das Problem jedoch „gegessen“.
Über Fiasp, meinen derzeitiges Insulin habe ich vor einiger Zeit einen extra Beitrag geschrieben.
Es kommt jedoch auch vor, dass man eine „Verlangsamung“ benötigt.
So benötige ich als Beispiel bei einer Dose Buttermilch (500ml) 1BE, verlängert auf eine halbe Stunde.
So werden (bei mir!) 9 Einheiten Insulin auf 30 Minuten aufgeteilt und abgegeben. Ein Anstieg des Blutzuckerwertes ist dadurch kaum sichtbar.

Bitte unternimmt hierbei nichts was ihr nicht kontrollieren könnt.
Besprecht es bitte mit eurem Diabetologen. Wenn ihr Probleme mit konstant hohen Werten (>180mg/dl) sucht Euch einen Diabetologen einer Schwerpunktpraxis!
Mein Team des Vertrauens ist in Rodenbach bei Kaiserslautern, hier bin ich schon seit Anfang an top aufgehoben. Viele Diabetiker haben wir bereits zu der Praxis „vermittelt“ und die Patienten sind total happy.
Das Team ist nicht nur äußerst kompetent, sondern hat auch Nerven aus Stahl, wie Patienten wie ich beweisen 😉
Wer sich dafür interessiert: Diabetische Schwerpunktpraxis



Diabetes Selbststudie – Teil 15

Blutzuckerwerte in der Nacht und bei Alkohlkonsum

Die Leber ist unter anderem ein Zuckerproduzent.
In der Nacht, bei der unser Körper zur Ruhe kommt bzw. kommen sollte, wird auch die Zuckerproduktion der Leber reduziert. Das kann bei einer stärkeren Reduzierung auch das Dawn-Syndrom zeigen. Hierbei hat man am Morgen sehr hohe Werte und kann sie nicht so recht nachvollziehen. Zumindest wenn man keinen Sensor hat. Der Basalwert ist also im Normalfall gegen 3:00 Uhr in der Nacht meist am geringsten, da der Körper selbst weniger Zucker produziert.

Vorsicht ist jedoch beim Konsum von Alkohol geboten!
Die Leber ist also ein „Arbeitstier“ was ich oben schon etwas beschrieben habe.


So ist es auch nur logisch, dass die Leber mit dem Abbau des Alkohols ordentlich beschäftigt ist.
Trinkt man also Alkohol, wird die Leber in ihrer Funktion als Zuckerproduzent gehindert und man kann leicht in den Unterzucker gelangen.
Bei Typ 2 Diabetikern, so habe ich bereits schon von mehreren Typ2-Diabetiker gehört, trinken gerne mal einen Schnaps „für ihre Werte“.
Das soll jetzt aber keine Empfehlung, noch eine Aufforderung sein!
Es soll nur verdeutlichen, dass die Leber dann anderweitig beschäftigt ist.

Nicht selten „fallen“ Typ1 – Diabetiker dem Notarzt in die Hand, nachdem „unkontrolliert“ über den Durst getrunken wurde.
Man muss als Diabetiker also strengstens auf seine Blutzuckerwerte achten und keinesfalls bei einer geringen Erhöhung mit Insulin „gegensteuern“.
Also Insulin zur Korrektur spritzen, sollte man lassen.

Auch hier gilt, dass es meine Erfahrungswerte sind und ich kein Arzt oder Mediziner bin.

Diabetes Selbststudie – Teil 14

Basal bzw. Basalrate

Was ist Basal und was ist Bolus?
Das sind Fragen die ich schon oft gestellt bekommen und beantwortet habe.
Basal bedeutet soviel wie „die Basis bildend“ oder auch „grundlegend“.

Amazon.de Geschenkkarte in Geschenkbox (Schwarz)

Price: 30,00 €

1 used & new available from 30,00 €

Das Basal-Insulin ist also das „Grundinsulin“ welches der Körper braucht.
Der Bedarf variiert am Tag und in der Nacht, aber auch bei Krankheit und Anstrengung.
Das Basal wird im besten Fall durch die Insulinpumpe geregelt. Wird sie mit der „normalen Therapie“ mit der Spritze (CT), also zu festgelegten Zeit und mit festgelegten Einheiten therapiert, wird man im Tagesablauf eingeschränkt.
Die Einschränkung kann z.B. sein, dass man unvorhergesehen Spazieren gehen oder eine anstrengende Arbeit erledigen muss. Also abweichend vom normalen Tagesablauf den man geplant hat.

Das Basalinsulin ist also getrennt vom Bolusinsulin zu sehen, auf das ich bei einem weiteren Beitrag eingehen werde.
Ebenso werde ich erklären was man unter einem Basalraten-Test versteht und wie man ihn macht.

Diabetes Selbststudie – Teil 13

Erste Resultate vom niedrigeren Insulin-/Nahrungsbedarf

Insulinbedarf von knapp 240 Einheiten / Tag, inklusive Korrekturen (vor meinem Selbstversuch)

In den vergangen Teilen habe ich von weniger Hunger gesprochen. Dies zeigt auch meine Insulinpumpe.

Die Korrekturen, die ab und an nötig sind, wenn man sich mit den Mahlzeiten verschätzt hat, oder auch zum Beispiel durch eine aufkommende oder bereits existierende Krankheit (Erkältung usw.) korrigieren muss, verringern sich ebenfalls.

Insulinbedarf von knapp 180 Einheiten / Tag, inklusive Korrekturen (aktuell)

Natürlich ist dies eine recht kleine Zeitspanne, jedoch waren in dieser Zeit schon einige Dinge die sich zugetragen haben.
Jedoch kann man schon eine erhebliche Veränderung sehen. Zum einen die weniger gewordene Nahrungsaufnahme und der Gesamtinsulinbedarf.

Trotz des Fortschrittes und der Minimierung der Menge an Nahrung, spüre ich kein Hunger oder auch Heißhunger. Ich ernähre mich ganz normal wie auch zuvor, jedoch tritt eben das Sättigungsgefühl schon früher ein. Dadurch esse ich weniger, ich denke der zuvor beschriebene Ausgleich hilft.

Bitte macht solche Selbstversuche nur wenn ihr schon einige Jahre Erfahrung gesammelt habt und euch weitgehend sicher seid. Besprecht es am besten mit eurem Diabetologen, am besten einem Diabetologen einer Schwerpunktpraxis!


Diabetes Selbststudie – Teil 12

Unterzuckerung abfangen

Durch den Sensor lässt sich eine Unterzuckerung frühzeitig erkennen und gegensteuern, das hatte ich bereits in Teil 10 beschrieben.

Heute hatte ich mit dem Dachausbau weitergemacht, nachdem wir gestern die Dachfenster eingesetzt bekommen haben. Das Frühstück war mit einem frischen „Ingwer-Shot“ und einem leckeren Gebäck von der lieben Nachbarin.
Den Inger-Shot mit Orangensaft habe ich mit dem Gebäck auf circa 2,5 BE geschätzt, was wohl auch in den normalen Tagen so wäre. Ich denke jedoch, dass sich auch mein Insulinbedarf sich gerade neu anpasst.

Nachdem ich begonnen hatte, habe ich circa 30 Minuten nach Anfang das Basal-Insulin auf 50% reduziert, dies reichte jedoch leider nicht, denn nach circa 2 Stunden merkte ich eine Unterzuckerung.
Ja, ich merkte sie, da ich eine Kalibrierung nicht gemacht hatte. Und hier war das Problem, was ich auch in Teil 10 mit den Kalibrierungen beschrieben hatte.
Eine Messung zeigte dass ich bei 60mg/dl war und der Blutzuckerwert weiter sank.
Ich musste also weiter gegensteuern und habe dieses Mal länger mit der Unterzuckerung zu kämpfen gehabt, jedoch noch immer nicht so lange wie die anderen Male noch vor ein paar Wochen.

Ich muss, nein ich darf also den Insulinbedarf anpassen und bin gespannt in wie weit ich diesen verringern kann.
Was ich noch anmerken möchte ist, dass ich seit zwei Tagen die Eisentabletten halbiert habe, dies habe ich jedoch weiterhin im Blick.


Pfalzsteine – Konkurrenzdenken

#Pfalzsteine existieren nun schon recht lange, über eineinhalb Jahre.
Die Pfalzsteine sollen im Ursprung die Welt jeden Tag ein bisschen schöner machen.
Seit den nun knapp eineinhalb Jahren durfte ich sehr viele Erfahrungen sammeln. Als die Gruppe noch relativ klein war, so bis circa 3.000 Mitglieder, war es noch recht gemütlich. Klar gab es auch ab und an ein paar Konflikte.
Mit zunehmender Mitgliederzahl ist leider auch das Konfliktpotential gewachsen, wenngleich auch nicht immer nachvollziehbar.

Was mich, entschuldigt bitte die Ausdrucksweise, ANKOTZT ist immer wieder die Unterstellung eines Konkurrenzgedanken!
Das Gegenteil ist der Fall. In manchen Gruppen bin ich selbst Mitglied geworden um „Irrläufer heim in die Pfalzsteine-Gruppe“ zu bringen. Dies war hauptsächlich am Anfang der Gruppe, als ich nach gut einem Monat von anderen Gruppen erfahren habe und bereits schon gut 1.500 Mitglieder in der Gruppe fleißig waren. Mittlerweile komme ich zeitlich nicht mehr dazu um häufiger in den Gruppen zu schauen.
Ebenso tausche ich mich mit anderen Admins diverser Gruppen aus und wir haben schon von einigen Tipps gegenseitig „profitiert“.

Mir ist absolut unbegreiflich, weshalb wir ein Konkurrenzgedanken haben sollten. Wieso?!
Es gingen schon einige Gruppengründungen aus unserer Gruppe hervor, manche binden Pfalzsteine sogar in ihre Gruppe ein, was jedoch nicht richtig ist. Warum? Weil genau solche Handlungen zu Verwirrungen führen und diese Gruppen eben keine Pfalzsteine bemalen.

Letztes Jahr gab zwar auch schon eine zunehmende Anzahl an Gruppen, was man in diversen Gruppen wie z.B. der „Liste aller Steingruppen auf Facebook“ sehr gut beobachten konnte. In manchen Orten gibt es sogar mehrere Gruppen, worauf die Administratorin schon hingewiesen hat, dass dies nicht Sinn der Sache sein kann.
Aber trotzdem kann man sehr gut einen „Trend“ sehen, jedes noch so kleine Kaff bzw. irgendjemand aus einem, muss unbedingt noch eine „ganz tolle Idee…“ eröffnen.
Somit können auch mal schnell mehrere Steine aus diversen Gruppen von einem „frischen Steinfinder“ gefunden werden, der die Steine dann in allen möglichen Gruppen posten müsste.
Manche lassen dann das posten eben komplett sein, was ich schon durch andere Kanäle erfahren habe (Instagram oder Twitter als Beispiel).

Auch immer wieder solche „ganz tollen Ideen“ sind Gruppen die explizit: „Hier dürfen alle Gruppen gepostet werden…“ schreiben… Ganz tolle Idee, so bleiben sie nämlich der ursprünglichen Gruppe überwiegend verborgen und es kommt immer wieder zu „meine Steine werden nie gepostet“-Beiträgen. Sammelgruppen gibt es übrigens auch reichlich…
Hier freue ich mich, wenn aktive Mitglieder in den Gruppen die #Pfalzsteine in die Gruppe bringen.

Weißt man darauf hin, versteht das der überwiegende Teil dieses Problem. Es gibt aber auch andere Menschen, die dann „das Konkurrenzdenken ist traurig“ kontern und es partout nicht verstehen wollen. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Jahr.

Vor ein paar Tagen brachte ein (ehemaliges) Mitglied das Fass zum überlaufen. Bereits seit mehreren Wochen wurden unsere Nerven recht stark durch diverse Dinge beansprucht. Nach wie vor möchte ich nicht tiefer in diese Themen eingehen, da ich lieber mit als über Menschen rede. Irgendwann hat jedoch auch der längste Geduldsfaden mal ein Ende, besonders dann, wenn man sich mehrfach im Ton vergriffen hat und sich vehement gegen Regeln gesträubt und auch in Kommentaren diverse Sachen extra von sich gegeben hat.

Wir haben und hatten in der Gruppe absolute Künstler und jeder einzelne ist ein Künstler bei uns in der Gruppe!
Jedoch liegt der Fokus auf dem Freude bereiten und nicht sich zu präsentieren, denn dafür sind die Alben gedacht die jeder gerne anlegen.
Es gab Tage an denen direkt nachdem ein Post freigegeben wurde, direkt weitere Posts eingereicht wurden. Natürlich wurde jeder Beitrag mit irgendeinem GIF oder Kommentar weiter oben in der Gruppe gehalten, dadurch sind recht viele Funde einfach „ausgeblendet“ worden.
Es kamen Anfragen an mich/uns ob denn keine Steine mehr gefunden werden, da diese nicht mehr auf der Seite zu sehen sind. Trotz der Einführung der „Beitragsthemen“ sah man auf der „Startseite“ immer die gleichen Personen und musste schon ziemlich nach unten scrollen.
Mehrfach haben wir also diverse Personen angesprochen und gebeten ein Album zu verwenden und bitte nicht jedes „WOW“ mit einem Danke, gefolgt von einem GIF uns zu kommentieren.
Naja und irgendwann ist dann auch mal Schluss wenn man immer wieder einen Ton an den Tag legt der einfach nicht akzeptabel ist und sich strikt gegen die Regeln verhält.

Beitrag in der Gruppe „Tolle Steine“, Das Bild habe ich für extra geschwärzt.

Ich freue mich für diesen Mensch, dass sie eine neue Gruppe gefunden hat.
Schade jedoch, dass sie die Administratorin, ohne mich wenigstens mal zu fragen, in der Gruppe einen Beitrag erstellt hat, der genau die oben genannten Punkte betrifft.
Schade auch, dass genau diese Administratorin einen Konkurrenzgedanken vorwirft, die noch am Anfang des Jahres in der Pfalzsteine-Gruppe für Ihre frisch gegründete Gruppe geworben hat.
Aber um es ganz klar und deutlich zu machen, dass kein Konkurrenzgedanke bei uns existiert, möchten wir gerne für die „Tolle Steine“ Gruppe werben.
Schaut selbst vorbei und macht Euch ein Bild.

Einen wirklich lobendes und partnerschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe möchte ich jedoch an dieser Stelle auch nochmal an folgende Gruppen richten:
Saarsteine, Friesenkiesel, KL-Steine und die BIR-Stones, sowie allen Mitgliedern die unsere Steine zu uns in die Gruppe bringen.

Ich und sicherlich viele Mitglieder wünschen sich die Zeit zurück bei denen mehr Beiträge über Funde und deren Geschichte gemacht wurden. Zum Beispiel die Geschichten bei denen die Steine die Finder zur richtigen Zeit gefunden haben und nicht die Finder mit Schubkarren in Gegenden mengenweise eingesammelt haben und dann der Nachfolger „einen ganz schlechten Tag hat“ da er nur einen Stein gefunden hat…

Natürlich kann jeder machen was er/sie möchte, wenn aber viele irgendeinen Blödsinn machen, dann macht es eben weniger Spaß.

Ich wünsche mir für unsere Pfalzsteine Gruppe jedenfalls, dass es vielen Menschen Spaß macht, die Steine wieder die richtigen Leute zur richtigen Zeit finden und die Welt jeden Tag ein Stückchen schöner machen, eben wie am Anfang. Andere Gruppen bei denen Getauscht und sich auf die Brust geklopft wird, gibt es ja mittlerweile genug und werden leider immer mehr.
Und wer jetzt noch immer einen Konkurrenzkampf sieht, der ist besser in einer oder mehren solcher Gruppen aufgehoben.

Wir Admins haben jedenfalls Spaß an tollen Geschichten und herzerwärmenden Beiträgen wie manche Steine genau zur richtigen Zeit den richtigen Menschen gefunden haben.
Dafür sind wir auch gerne 7 Tage für unsere Mitglieder da 🙂

 
Pfalzsteine
Privat Gruppe · 12.310 Mitglieder
Gruppe beitreten
Was sind #Pfalzsteine ? #Pfalzsteine sind Kunstwerke. Steine, die schön gestaltet und auf der Rückseite mit dem Hashtag #Pfalzsteine beschriftet sind…
 

Diabetes Selbststudie – Teil 11

Hungergefühl vs. Nahrungsaufnahme

Gestern, nach rund drei Wochen, habe ich festgestellt, dass mein Hungergefühl scheinbar ebenfalls positiv betroffen ist.

Diabetes und Nahrungsaufnahme sind schon eine ganz spezielle Sache für sich, so habe ich zumindest die Erfahrung gemacht.
Oft ist es so, dass ich trotz hoher Blutzuckerwerte noch „Hunger habe, was total daneben ist, denn das hätte nochmals steigende Blutzuckerwerte zur Folge.
Ebenso verhält es sich bei einer Unterzuckerung, da ekel ich mich vor der Nahrungsaufnahme, muss jedoch Kohlenhydrate zu mir nehmen um den Blutzuckerspiegel wieder nach oben zu bekommen.

Jedoch habe ich heute bemerkt, dass mein Sättigungsgefühl bereits schon früher eintritt und das finde ich sehr gut. Ich weiß nicht ob ich mir das einbilde oder ob es tatsächlich so ist, dass der Körper mittlerweile weiß, dass er keinen Mangel mehr hat (denke ich) und es weniger Nahrung bedarf.
Ich bin weiter gespannt und hoffe, dass sich diese Besserung nochmal verbessert.

Diabetes Selbststudie – Teil 10

Was kann man sich unter dem Sensor vorstellen?

Der Sensor ist teil des CGM-Systems der Insulinpumpe. CGM steht für Continuous Glucose Monitoring. Eines der wichtigsten Systeme für mich als Teil-Cyborg.

Sensor ohne Transmitter, frisch "gesetzt".
Sensor ohne Transmitter, frisch „gesetzt“

Teil-Cyborg hört sich irgendwie lustig an und wurde schon öfter mal genannt, jedoch beschreibt es tatsächlich recht gut was diese Behandlungsmethode ist. Bei einem Typ-1 Diabetiker ist die Produktion des Insulins in der Bauchspeicheldrüse nicht mehr möglich. Die Funktion der Bauchspeicheldrüse gibt es also nicht mehr und produziert kein Insulin mehr. Das Insulin muss also „von außen“ kommen.
Die Insulinpumpe, bei der die Therapie wird auch CSII Continuous Subcutaneous Insulin Infusion genannt. Eine kontinuierliche subkutane Insulinabgabe macht nämlich die Insulinpumpe und spring dafür als technische Bauchspeicheldrüse ein.

Durch verschiedene Faktoren wie z.B. Sport, Krankheit, Anstrengung und vielen Dingen mehr, sogar eine Verkapselung des Insulins oder Auslaufen an der Stelle des Katheters ist möglich, können die Werte abweichen.
Durch das CGM hat man seine Blutzuckerwerke immer im Blick und kann darauf reagieren und gegensteuern.
Die Insulinpumpe kann sogar, wenn man es eingestellt hat, die Insulinzufuhr ab einem definierten kritischen Wert abgeschaltet werden.
Man hat ebenfalls die Möglichkeit anhand der Anzeige sich eine Tendenz anzeigen zu lassen.
So sieht man ob der Blutzucker schneller als normal steigt, schnell steigt oder sogar sehr schnell steigt. Natürlich wird auch die entgegengesetzte Variante angezeigt.
Man kann also durch die Info des eventuell noch aktiven Insulin sehen, ob man gegensteuern muss. Gegensteuern in Form von Einnahme von Kohlehydraten oder zur Korrektur-Abgabe von Insulin.

Meine nächste Insulinpumpe soll sogar eine Art Automatik haben, die mittels künstlicher Intelligenz (KI/AI) in beide Richtungen im Voraus steuern kann. Mal abwarten was die so kann, dies dauert jedoch noch bis Q1 2021.

Der Sensor spielt hierbei eine sehr wichtige Rolle, da er die Blutzuckerwerte kontinuierlich misst und an die Pumpe übermittelt.
Dies passiert, zumindest bei meinem Modell (Medtronic Guardian Connect) über den eigentlichen Sensor und einem Transmitter.
Der Transmitter beinhaltet die ganze Technik um die vom Sensor gemessenen Werte verschlüsselt an die Pumpe zu senden.
Der Sensor selbst „setzt“ man mittels einer Setzhilfe die die Streifen des Sensors unter die Haut bringt.
Hört sich übel an, ist es aber tatsächlich nicht und geht sehr schnell. Eine Ausnahme gibt es natürlich, eben dann, wenn man einen Nerv trifft.
Die „Messfäden“ messen dann unter der Haut den aktuellen Blutzuckerwert.
Dabei ist jedoch auch entscheidend wo der Sensor angebracht wird. Die Messwerte weichen nämlich (gering) ab.
Auch gibt es unterschiedliche Messmethoden diverser Sensoren, auf diese gehe ich vielleicht in einem anderen Beitrag näher ein.
Die übermittelten Messwerte werden durch die Insulinpumpe dann ausgewertet und auf dem Display angezeigt.

Etwas nervig ist die „ständige“ Kalibrierung, die ab dem zweiten Tag dann alle 12 Stunden erfolgen muss. Etwas schwer nachvollziehbar ist, wenn man nicht kalibrieren kann oder das Messgerät nicht dabei hat, dann keinerlei Werte angezeigt werden. Setzt man den Sensor „frisch“, so dauert es bis circa 2 Stunden bis man kalibrieren kann und muss in den ersten 24h öfter kalibrieren.


Seite 4 von 12

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén