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Schlagwort: Blutzuckerspiegel

Diabetes Selbststudie – Teil 15

Blutzuckerwerte in der Nacht und bei Alkohlkonsum

Die Leber ist unter anderem ein Zuckerproduzent.
In der Nacht, bei der unser Körper zur Ruhe kommt bzw. kommen sollte, wird auch die Zuckerproduktion der Leber reduziert. Das kann bei einer stärkeren Reduzierung auch das Dawn-Syndrom zeigen. Hierbei hat man am Morgen sehr hohe Werte und kann sie nicht so recht nachvollziehen. Zumindest wenn man keinen Sensor hat. Der Basalwert ist also im Normalfall gegen 3:00 Uhr in der Nacht meist am geringsten, da der Körper selbst weniger Zucker produziert.

Vorsicht ist jedoch beim Konsum von Alkohol geboten!
Die Leber ist also ein „Arbeitstier“ was ich oben schon etwas beschrieben habe.
So ist es auch nur logisch, dass die Leber mit dem Abbau des Alkohols ordentlich beschäftigt ist.
Trinkt man also Alkohol, wird die Leber in ihrer Funktion als Zuckerproduzent gehindert und man kann leicht in den Unterzucker gelangen.
Bei Typ 2 Diabetikern, so habe ich bereits schon von mehreren Typ2-Diabetiker gehört, trinken gerne mal einen Schnaps „für ihre Werte“.
Das soll jetzt aber keine Empfehlung, noch eine Aufforderung sein!
Es soll nur verdeutlichen, dass die Leber dann anderweitig beschäftigt ist.

Nicht selten „fallen“ Typ1 – Diabetiker dem Notarzt in die Hand, nachdem „unkontrolliert“ über den Durst getrunken wurde.
Man muss als Diabetiker also strengstens auf seine Blutzuckerwerte achten und keinesfalls bei einer geringen Erhöhung mit Insulin „gegensteuern“.
Also Insulin zur Korrektur spritzen, sollte man lassen.

Auch hier gilt, dass es meine Erfahrungswerte sind und ich kein Arzt oder Mediziner bin.

Diabetes Selbststudie – Teil 13

Erste Resultate vom niedrigeren Insulin-/Nahrungsbedarf

Insulinbedarf von knapp 240 Einheiten / Tag, inklusive Korrekturen (vor meinem Selbstversuch)

In den vergangen Teilen habe ich von weniger Hunger gesprochen. Dies zeigt auch meine Insulinpumpe.

Die Korrekturen, die ab und an nötig sind, wenn man sich mit den Mahlzeiten verschätzt hat, oder auch zum Beispiel durch eine aufkommende oder bereits existierende Krankheit (Erkältung usw.) korrigieren muss, verringern sich ebenfalls.

Insulinbedarf von knapp 180 Einheiten / Tag, inklusive Korrekturen (aktuell)

Natürlich ist dies eine recht kleine Zeitspanne, jedoch waren in dieser Zeit schon einige Dinge die sich zugetragen haben.
Jedoch kann man schon eine erhebliche Veränderung sehen. Zum einen die weniger gewordene Nahrungsaufnahme und der Gesamtinsulinbedarf.

Trotz des Fortschrittes und der Minimierung der Menge an Nahrung, spüre ich kein Hunger oder auch Heißhunger. Ich ernähre mich ganz normal wie auch zuvor, jedoch tritt eben das Sättigungsgefühl schon früher ein. Dadurch esse ich weniger, ich denke der zuvor beschriebene Ausgleich hilft.

Bitte macht solche Selbstversuche nur wenn ihr schon einige Jahre Erfahrung gesammelt habt und euch weitgehend sicher seid. Besprecht es am besten mit eurem Diabetologen, am besten einem Diabetologen einer Schwerpunktpraxis!


Diabetes – Selbststudie Teil 2

Cholesterinwerte

Wie bereits in meinem Beitrag Teil 1 möchte weiter von meinem Selbstversuch schreiben.

Bei diesem Teil möchte ich etwas näher auf die Medikation der Cholesterinwerte eingehen.
Gemeint sind die „schlechten oder bösen“ LDL-Cholesterinwerte und nicht die „guten“ HDL-Cholesterinwerte.

Mir wurde mal ein gutes Beispiel genannt um die beiden unterscheiden zu können:
LDL-Cholesterin steht für „LassDasLieber“
HDL-Cholesterin steht für „HabDichLieb“

Für was stehen die Abkürzungen?
LDL: engl. Low Density Lipoprotein und zu Deutsch = Lipoprotein mit geringer Dichte
HDL: engl. High Density Lipoprotein und zu Deutsch = Lipoprotein mit hoher Dichte

Ist LDL-Cholesterin generell schlecht?
Nein, dies kann man so nicht sagen.
LDL-Cholesterin wird für den Transport der Fette aus der Leber in die Organe gebraucht. Zuviel ist jedoch schädlich und lagert sich ab und „blockiert“.
Man kann sich also vorstellen, dass diese „Einkaufskörbe“ gebraucht werden, stehen aber zu viele davon rum, stößt man sich zwangsläufig den Zeh und macht sich weh 😉
Für Diabetiker ist die Empfehlung, dass dieser Wert bei unter 100 mg/dl liegen sollte. In manchen Berichten liest man sogar 70 mg/dl.

Was macht HDL-Cholesterin?
HDL-Cholesterin ist quasi die „gute Fee“ und räumt die „Einkaufskörbe“ aus dem Weg, wenn wir das Beispiel vom LDL weiter aufgreifen wollen. Es transportiert also überschüssiges Cholesterin aus Gewebe und Blut zurück in die Leber wo es „entsorgt“ wird.
Die Empfehlung für Diabetiker liegt bei rund 40 mg/dl.

Die oben genannten Werte haben unterschiedlichen Ursprung.
So greift zum einen die Ernährung und Bewegung, aber auch ggf. andere Krankheiten in diese Werte.
Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit und spielt somit genau in diese Werte hinein.
Heimtückisch ist natürlich auch hierbei die Tatsache, dass man als Diabetiker gerne auf Kohlenhydrate verzichtet und oftmals der Anteil an fettreicher Ernährung steigt, da sich diese „weniger“ auf den Blutzuckerspiegel auswirken, was jedoch schlussendlich in einer Art „Teufelskreis“ endet.

Cholesterin ist nicht nur ein komplexes Thema und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, sondern mit dem Arzt besprochen werden!
Eine sehr gute Seite mit viel Informationen finde ich persönlich „CHOLESTERIN NEU VERSTEHEN“.

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Natürlich gilt auch hier: Ich bin kein Arzt und habe keine medizinische Ausbildung genossen und berichte nur von meinen eigenen Erfahrungen!

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