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Kindertagesstätten und Schulen im Donnersbergkreis öffnen wieder

Öffentliche Bekanntmachung des Donnersbergkreises (Stand: 11.05.21)

Logo KEA DOB

Sehr geehrte Elternschaft, sehr geehrte Betreuende,

Eine erfreuliche Nachricht sind die seit ein paar Tagen sinkenden Werte bei uns im Kreis.
Resultierend daraus, öffnen die Kindertagesstätten, wie auch die Schulen im Donnersbergkreis wieder.
Die Kindertagesstätten werden, soweit keine Einschränkungen in der/den Einrichtung/en sind, am 12. Mai 2021 vom Notbetrieb in den Regelbetrieb übergehen.

Bei einigen Einrichtungen kann dies jedoch planungstechnisch, sowie durch den Feiertag am 13. Mai 2021 (Christi Himmelfahrt) und einem „Schließtag“ am Freitag, 14. Mai abweichen.
Die Öffnung sollte dann am 17. Mai in diesem Fall erfolgen.

Wenden Sie sich bitte zur genaueren Regelung an Ihre Einrichtung.

Die öffentliche Bekanntmachung des Donnersbergkreises finden Sie unter diesem Link auf der Webseite des Donnersbergkreises: Öffentliche Bekanntmachung 11. Mai 2021
Aktuelle Informationen, sowie den Beitrag des Kreises und die Regelungen finden Sie unter: donnersberg.de

Herzliche Grüße und bleiben Sie und ihre Lieben gesund,

Nick Janson
Vorstand Kreiselternausschuss Donnersbergkreis

Aktuelles Rundschreiben LJA RLP

Information des KEA Donnersbergkreises über das Rundschreiben des LJA RLP

Das aktuelle (zweite) Rundschreiben des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung zum Thema „Fortführung Regelbetrieb bei dringendem Bedarf“, inhaltlich gerichtet an Eltern und Fachkräfte.

Das Rundschreiben betrifft die aktuelle Regelung für das Land Rheinland-Pfalz und kann hier heruntergeladen und eingesehen werden*:


*erster Download ist für die Elternschaft, zweiter Download ist für Fachkräfte

Der KEA Donnersbergkreis wünscht den Kindern und Eltern ein tolles neues Jahr und hofft gemeinsam mit den Kindern und Eltern auf eine baldige Zeit in der wieder „Normalität“ stattfinden kann.

Für den KEA Donnersbergkreis
Nick Janson

Systemrelevant

Ein wohl der meist genutzten Wörter 2020

Einen von Herzen kommender Dank gilt allen tatsächlich systemrelevanten Menschen die unermüdlich unser System am Laufen halten.
Das sind Menschen die sich für unsere Gesellschaft einsetzten.
Damit meine ich definitiv nicht solche Vollhonks die meinen sie müssten für „uns“ auf die Straße gehen und mit einer ganzen Ansammlung voller Vollspacken gegen oder für etwas demonstrieren!
Ich meine damit die vielen Menschen die uns täglich helfen.

Als Beispiel solcher Menschen ist unser „Post-Michael“.
Michael isst bei Wind und Wetter für uns unterwegs, bringt Briefe und Pakete. Selbst bei einem Wetter bei dem man nicht vor das Haus gehen würde, springt er von Haus zu Haus und macht einen genialen Job.

In diesem Jahr wird mir nochmal mehr deutlich, was Michael, auch stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen, leistet.
Tausende Briefe und Pakete die täglich in unserer kleinen Residenz sorgsam zugestellt werden.
Zustellbezirke die immer weiter an der Zustellmenge wachsen. Dienste die hinzugekommen und die Herausforderungen gestiegen sind.
Trotzdem ist Michael freundlich, hilfsbereit und immer gut gelaunt.
Für mich und unsere Familie, ist Michael und seine Kollegen ein Segen.
Sie versorgen uns mit Dingen, die es in unserer kleinen Stadt oder im Umkreis nicht gibt und dies über das ganze Jahr verteilt.

Ganz besonders in der jetzigen Zeit ist es für diese Menschen gefährlich.
Bei aktuell knapp 30.000 Neuinfizierten und fast 1.000 Toten innerhalb 24 Stunden im Bundesgebiet sind sie es, die von Haus zu Haus gehen und Briefe/Dokumente, wie z.B. positive Testergebnisse persönlich zustellen müssen.
Mir fehlen die Worte, wenn ich dann Beiträge oder Menschen höre die sich über eine Maske beschweren und Schwachsinn verbreiten und sich auf irgendwelche wirren „Studien“ beschränken. Diese Menschen sollten mal rausschauen, vielleicht sehen sie einen Zusteller, der mit Maske weit über 8 Stunden Briefe und schwere Pakete ausliefert.
Diese Menschen sind weder tot, haben durch die Maske irgendeine Krankheit oder einen Sauerstoffmangel. Sie leisten Erstaunliches und das Tag für Tag und mit Maske und Rücksicht auf die Gesellschaft.

Dies musste ich einfach mal schreiben, denn in letzter Zeit werden von den „Hass- und Schmierenblätter“ wieder Beiträge geschrieben, deren Sinnhaftigkeit doch sehr angezweifelt werden kann.
Da werden Beiträge und Aufforderungen für Zusendungen von Fehlverhalten von Zustellern geschrieben um auf deren Kosten Interaktionen zu erhalten.
Natürlich gibt es Zusteller die mit Fehlverhalten nur so „glänzen“, davon haben wir auch Erfahrungen gesammelt. Aber wo und in welchem Bereich werden keine Fehler oder Jobs nicht von Herzen gemacht?

„Harter Lockdown“

Sonntag 13. Dezember 2020 wurde für Deutschland ein „harter Lockdown“ angekündigt

Am Freitag wurden wir von unserer Kita, der Kita Louhans in Kirchheimbolanden angerufen und gebeten unseren Sprössling abzuholen.
Ein Covid-19 Fall wurde in der Kita bekannt und die Kita ist vorerst geschlossen.

Die Nachricht erhielt ich noch, als ich in den letzten Stunden vor meinem ersehnten Urlaub am Arbeiten war. Also haben wir unsere Kontakte nochmal mehr eingeschränkt.
Am Sonntag kam dann die Nachricht über einen „harten Lockdown“ oder „Shutdown“, also weiteren Einschränkungen.

Überall wird eingeschränkt und heruntergefahren. Überall? Nein! Die Kitas bleiben im Regelbetrieb. Da fehlen mir absolut die Worte! Dazu aber weiter unten mehr.

Nachdem der „Lockdown light“ absolut keine Besserung gezeigt hat und den Restaurants, Hotels, Veranstalter und andere Betriebe in die Knie gezwungen hat, obwohl man Hygienekonzepte peinlichst eingehalten und umgesetzt hat, sind nun die Einzelhändler (wieder) dran.
Kurz vor Weihnachten, an dem die Einzelhändler die beste Jahreszeit erwartet haben, trifft es auch diese Branche sehr hart.

Ich bin hierbei zwar kein Experte, jedoch finde ich es einleuchtend, hätte man die Empfehlung ausgesprochen und die Möglichkeit geboten, die Öffnungszeiten flexibel anzupassen.
Dies sehe ich seit Monaten so und würde aktuell noch mehr Sinn machen.
Die Unternehmen und die Mitarbeiter hätten eine bessere Planung, der Kundenstrom wäre entzerrt und die wirtschaftliche Lage der Unternehmer würde nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Aber was macht man, zumindest bei uns in Rheinland-Pfalz, einem Land das erheblich mit dem Sterben des Einzelhandels zu kämpfen hat?
Man stellt sich hinter den Beschluss und gibt dann noch eine Empfehlung an den Einzelhandel ab um den Ansturm zu entzerren und etwas länger zu öffnen. An einem Sonntag Nachmittag für Montag und Dienstag, bevor es am Mittwoch dann bis irgendwann ins nächste Jahr geschlossen wird.
Wie realitätsfremd und weit vorbei ist eine solche Empfehlung von Mainz, von Frau Dreyer?!
Aber auch von Frau Hubig bzw. deren Resort kommen nicht nachvollziehbare Dinge, besonders was die Schulen und die Kitas betrifft.

Heute Morgen sah man auf Twitter und Co. etliche Bilder, die zum Beispiel den Zustand in Kaiserslautern zeigten. Die Bilder zeigten ein dichtes Schlange stehen vor den Geschäften.
Manche der Beiträge hatten auch den Vorwurf, dass man ja blöd sei, wenn man die Geschenke noch nicht hätte…
Nun ja, der Meinung kann man natürlich sein, wenn man keine Kinder und sonstige Verpflichtungen hat und die letzten Wochen über beide Ohren in Arbeit steckte.
So ging und geht es nämlich uns. Wir wollten die Geschenke „gemütlich“ und ohne Stress und Menschenmenge in meinem Urlaub besorgen.

Wenn man sich nun die ganzen Einschränkungen, die auch teilweise nachvollziehbar, aber sicher auch anders lösbar wären, anschaut und dann die Handlungen bei den Kindertagesstätten mit in die Beobachtung aufnimmt, dann kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

Während ich diesen Beitrag geschrieben habe, erhielt ich von der Schule den Hinweis, dass die Kinder nun ab der 1. Klasse konstant in der Schule eine Maske tragen müssen und ab Mittwoch nur eine noch bis zu den Ferien andauernde Notbetreuung (auf max. 15 Schüler beschränkt) gilt.
Nach den Ferien wird auf Fernunterricht gesetzt und im Notfall eine Notbetreuung mit den Beschränkungen gilt.
Ebenfalls habe ich gerade eben erfahren, dass es leider weitere positive Fälle in der Kita zu vermelden gibt und noch einige Tests ausstehen, aber wohl auch leider weitere Fälle in einer Schule im Donnersbergkreis gibt.
Die aktuellen Schreiben vom Ministerium kann man hier einsehen: http://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-schule/

Frau Hubig und ihr Ministerium für Bildung halten jedoch weiterhin an einem Regelbetrieb der Kindertagesstätten fest.
Manche Einrichtungen haben eine Gruppengröße von bis zu 25 Kindern, teilweise ab einem Jahr bis zum Schulalter und das auf kleinem Raum!
Jeder Laden bietet mehr Fläche pro Besucher als in manchen Kitas möglich sind und dazu noch eindeutig mehr Hygiene.
Selbst in Zeiten „vor Corona“ war zu „normalen Zeiten“ und nicht in der Hochzeit von irgendwelchen Krankheiten, die „Seuchentafel“ wie ich sie nannte, voll bis oben hin…
Für mich ist es nicht nicht nachvollziehbar, dass man solche Einschränkungen auf breiter Ebene durchsetzt, aber explizit die Kindertagesstätten aus den Regelungen nimmt und weiterhin auf einen Regelbetrieb nimmt.
Es gibt die wie ich finde tolle Möglichkeit der Inklusion, jedoch bei der aktuellen Zeit ist dies speziell für diese Kinder ein sehr hohes Risiko.

Wie gesagt, mir ist es ein Rätsel das Einschränkungen auf breiter Ebene durchgesetzt werden und die Kitas explizit ausgeschlossen werden.
Dabei bieten Notgruppen eine wesentlich höhere Flexibilität des Betriebes und „verbrennt“ nicht die Mitarbeitenden.
Denn wenn man bedenkt, dass es schlimmer werden könnte und dann die Mitarbeitenden in den Kitas fehlen um einen Notbetrieb zu stemmen, dann sieht es dunkel aus.

Vielleicht sollten sich Frau Dreyer und Frau Hubig und dessen Beraterstab ein paar Gedanken in diese Richtung machen, ich würde es jedenfalls begrüßen!

Ein sehr interessantes Gespräch hatte ich auch mit unserem „Postboten unseres Vertrauens“ über die aktuelle Lage, dem erheblich wachsenden Anteil der Pakete und weiteren Dingen, die aber diesen Beitrag noch weiter ausdehnen würden und definitiv einen extra Beitrag wert ist.

Bleibt gesund und schützt Euch und andere Menschen.




Ausschusssitzungen nun endlich digital

Covid-19 bringt einige Dinge die ich schon fast „hoffnungslos“ betrachtete doch langsam in die richtige Richtung.

Digitalisierung wird in Deutschland überwiegend stiefmütterlich behandelt. Viele Meetings, Ausschüsse, Vortermine würden und lassen sich perfekt mit den Tools die wir heute haben abbilden.
Natürlich setzt dies auch einen Willen voraus um sich mit der technischen Möglichkeit auseinanderzusetzen. Der Wille „Neues“ zu probieren und offen für Lösungen anstatt eingefahrene Wege zu sein.

Natürlich stellt es auch eine gewisse Herausforderung und Anspruch an die Kommunikation dar, speziell die Nonverbale Kommunikation ist bei diesem Medium nicht oder kaum da.
Jedoch lernt man mit diesen Herausforderungen umzugehen und Online-Meetings zu leiten.

Mein Favorit ist derzeit MS Teams.
Mit Teams habe ich in den vergangenen Monaten sehr viel gearbeitet und umgesetzt. MS Teams habe ich nicht nur auf der Arbeit eingesetzt, sondern auch für diverse andere Abstimmungen genutzt.
Zoom, GoTo und diverse andere Tools habe ich auch genutzt bzw. an Meetings teilgenommen, jedoch reichen diese Tools nicht an meine Herausforderungen an und decken den Bedarf nicht ausreichend.
Bei Zoom kommt neben anfänglichen Problemen mit Datenschutz und Co. noch die Lizenzthematik hinzu.

MS Teams ist als Standard-Version kostenlos hierüber zu beziehen: MS Teams (andere Abos sind möglich).
Die maximale Anzahl der gleichzeitigen Teilnehmer übersteigt die maximale Anzahl der bei Zoom übrigens recht stark und dabei ohne zeitliche Einschränkung.

Über den Blog von MS Teams erfährt man auch jede Menge nützliche Informationen: Blog von MS Teams

Kostenlose Liveschulungen sind hier zu erhalten: Liveschulungen

Natürlich auch als Buch: Buch wobei hier die ständigen Erweiterung nicht zu finden sind.

Für eine bessere Audioqualität als über das Mikro und den internen Lautsprecher des Laptops nutze ich sehr gerne einen Konferenzlautsprecher.
Dieser Konferenzlautsprecher ist auch perfekt wenn man mit der Familie als Beispiel eine Familie zu Familie-Konferenz macht.
Etwas teurer, aber perfekt mit mehreren Mikros und einem integrierten Akku, sowie die Möglichkeit über Bluetooth z.B. ein Handy zu verbinden ist dieser Konferenzlautsprecher: absolut zu empfehlen. Diesen setze ich selbst schon sehr lange ein und bin absolut über die Tonqualität begeistert.

Ich begrüße es ausdrücklich, dass wir die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses des Donnersbergkreises als Webmeeting (leider kein Teams) durchführen werden.
Gespannt bin ich, wie die Sitzung durchgeführt wird und natürlich auf das Verhalten der „Anwesenden“. Denn dies finde ich bei neuen Teilnehmerkreisen immer recht interessant.

Traut Euch und nutzt die Tools!


Diabetes Selbststudium – Teil 22

Diabetes und Covid-19

Vorab, dieser Blogbeitrag soll definitiv keine Panik verbreiten, zudem sehe ich in dem Artikel eine Bestätigung, dass nicht alle Ärzte eine Kompetenz bei Diabetes haben.

Ein Beitrag beim Ärzteblatt berichtet am 25.11.2020 unter dem Titel „Hoher Blutzucker erhöht Sterberisiko auch bei Nichtdiabetikern“.
Der Artikel verwirrt mich teilweise doch sehr, da er meiner Auffassung nach doch einige Dinge vermischt.
Ein „Gesunder Mensch“ ist gesund. Ein „gesunder Mensch“ leidet auch nicht an Diabetes, weder Typ-1, noch an Typ-2.
Eine Hyperglykämie, also ein extrem erhöhter Blutzuckerwert ist „krankhaft“ und somit widerspricht dies der Logik eines gesunden Menschen.

Ebenfalls fällt mir in diesem Artikel schwer, dass es sich tatsächlich um eine Kausalität, wie es im Bezug auf die Intensivstationen und invasiven Beatmungen heißt.
Interessant an den Infos ist wohl eine Korrelation, in einem bereits im September veröffentlichten Artikel mit dem Titel: „SARS-CoV-2 könnte Typ-1-Diabetes ausgelöst haben“.

Was wir jedoch bei den ganzen Beiträgen beachten müssen, die Pandemie ist noch „jung“ und die Forschungen hierzu basieren auf keinen langen Studien.
Das Diabetiker (Typ-1 & Typ-2) ein erhöhtes Risiko als chronisch Kranke haben, steht außer Frage. Auch die Zahlen diverser Studien zeigen, dass es eine Korrelation zu schweren Verläufen darlegt.

Ein gesundes Verständnis und eine gewisse Vorsicht, ohne in die ein oder andere Seite extrem abzudriften, hilft nicht nur einem selbst, sondern auch anderen Menschen.

Noch 30 Tage bis…

Nikolaus mit Zähler - 30 Tage bis Weihnachten
In 30 Tagen ist Heilig Abend

Noch ein Monat, genauer 30 Tage bis Heilig Abend.

Wahnsinn wie die Zeit rennt… Gefühlt war eben noch Sommer und kurz davor Ostern und jetzt ist Weihnachten schon so greifbar.

Dieses Weihnachten wird ganz anders als die anderen Weihnachten werden, das wissen wir bereits schon seit ein paar Wochen. Vielleicht wird es aber ja ein Weihnachten bei dem man ohne Hektik besinnlich im familiären Kreis feiern kann. Ich bin mir sicher das der größte Teil die Zeit genießen kann und wird.
Ich bin dankbar für meine Familie und das wir uns an guter Gesundheit erfreuen.

Ich wünsche mir, dass meine Familie und Freunde auch eine tolle Zeit, trotz mancher Einschränkungen haben und blicke optimistisch auf 2021.
Ebenfalls wünsche ich mir, dass die plärrende Gruppe der Verschwörungsbommel leise wird, denn es nervt ungemein, dass mit jedem Tag der beginnt, zig neuer Irrsinn verbreitet und geglaubt wird und das schreien diese Vögel noch mit „wir sind das Volk“.

Fehlen wird mir tatsächlich unser Christkindlmarkt in Kibo, speziell das gemütliche Beisammensein mit Glühwein und durch die Stände schlingern.
Eine Tolle Idee fand ich von einer Bekannten, die den Christkindlmarkt in unseren schönen Schlossgarten verlagert hätte. Somit wäre eine Art „Einbahnstraße“ möglich geworden und durch den Schlossgarten aufgelockert und romantisch zugleich geworden. Natürlich kann man auf der anderen Seite auch die Bedenken nachvollziehen die eine Stadt zu entscheiden hat. Vielleicht wird es nächstes Jahr dann umso schöner und die Idee fließt vielleicht noch mit in die Planung und verbindet unsere schöne Altstadt mit dem tollen Schlossgarten..

Diabetes Selbststudie – Teil 18

Homeoffice

Seit März 2020 ist mein Homeoffice Anteil auf 100% gegangen.
Da hat sich so Einiges zu meinem vorherigen zwei Tage-Homeoffice geändert. Besonders auch der generelle Tagesablauf.

Die ersten Wochen im Homeoffice hatten so einige Herausforderungen, jedoch brachte mich mein Chef auf eine gute Idee um zumindest meine Mittagspause zu organisieren.
Ganz simple: Kalendereintrag in Office. So sehen Kollegen, dass hier kein „freier Slot“ ist und stellen nicht automatisch irgendeine Abstimmungsrunde oder ähnliche Termine ein.
Das klappt nicht immer, aber doch schon sehr gut. Dies spiegelt sich natürlich auch in den Blutzuckerwerten ab. Der Arbeitstag ist zwar sehr voll, jedoch strukturierter als „normal“. Dies hat natürlich auch schon damit zu tun, dass ich nicht fahren und gut über zwei Stunden auf der Autobahn sein muss.

Was ich noch verbessern werde, ist der generelle Tagesablauf. Kombinieren möchte ich dies mit einem Essensplan.
Nach nun knapp vier Wochen habe ich „nur“ knapp ein Kilo abgenommen, jedoch ohne besondere Einschränkungen. Eigentlich keinerlei Einschränkungen.
Durch die Einnahme der Eisentabletten und Vitamine hat sich mein Hunger/Nahrungsbedarf verringert. Leider war ich die Woche gesundheitlich etwas angeschlagen und somit war an Bewegung nicht wirklich möglich.

Der „Drang“ zu Sport und Bewegung ist seit meinem Selbstversuch auch wieder da. Am liebsten würde ich direkt mit diversen Sportarten wieder beginnen, hauptsächlich mit Krav Maga.

Ihr seid nicht das Volk!

Auch wenn die Anzahl wohl täglich an diesen, meiner Meinung nach Kasper, zunimmt, so seid ihr nicht das Volk!

Vor ein paar Tagen habe ich gehofft, dass die Hotel und Gastro von den Beschränkungen befreit wird: Beitrag.
Ich kann diese Beschränkung beim besten Willen nicht nachvollziehen, da diese Betriebe (zumindest die, die ich kenne) alle Vorkehrungen getroffen haben. Ich hoffte auf eine Klage über den DEHOGA Verband, aber dieser Scheint mit seinen Ansichten ganz anders zu sein, zumindest in Rheinland-Pfalz.
Laut einem Artikel: „Klage gegen Teil-Lockdown verschoben“ würde der Verband zwar unterstützen, rät aber davon ab und verweist auf die Entschädigungen.
Egal wie diese Entschädigungen aussehen mögen, jedoch habe ich erhebliche Zweifel daran, dass auch noch was an den Angestellten und Aushilfen ankommt, die sicherlich auch an Heilig Abend gerne den Lieben etwas schenken wollen und auch sonst auf das Geld angewiesen sind.
Zudem könnte man aus diesem Topf sicherlich andere Dinge finanzieren und vielen Betrieben wäre das auch sicherlich lieber.

Nun wurde als Begründung die steigende Zahl an Infektionen genannt und das manche Gesundheitsämter an bzw. über ihren Möglichkeiten angelangt sind. Nachverfolgungen sind nicht mehr sichergestellt und man verweist darauf, dass man Kontakte extrem einschränken sollte.
Wenn man bedenkt, dass die Gastronomen, Hoteliers, Fitnessstudios usw. die Hygienemaßnahmen, Abstand und das Führen einer „Gästeliste“ vorgeschrieben bekommen haben und diese auch umgesetzt haben, fällt mir diese Handlung besonders schwer zu verstehen.

Besonders schwer fällt mir es aus der heutigen Sicht.
Erneut wurden die Infektionszahlen übertroffen und auch seit knapp zwei Wochen sind auch die Todeszahlen im dreistelligen Bereich.
Das Durchschnittsalter der Fälle sind eben nicht wie propagiert „die Alten“, sondern wir „jungen“.

Fallzahlen vom 7. November 2020
Fallzahlen vom 7. November 2020 Quelle: ARCGIS-Dashboard
Fälle nach Altersgruppe und Geschlecht vom 7. November 2020
Fälle nach Altersgruppe und Geschlecht vom 7. November 2020 Quelle: ARCGIS-Dashboard

Jetzt schaue ich auf zahlreiche Berichte zu einer „Querdenken-Demo“ in Leipzig die mit 16. 000 Leuten angemeldet wurde. Natürlich unter den üblichen Auflagen, die diese Leute nachweislich kaum einhalten.
Die Nachweise liefern diese Kasper auch in einer erheblichen Menge und in den Schwurbel-Kanälen selbst und feiern sich sogar noch dabei.
Zu der Demo sind aber lt. Polizeiangeben aber nicht 16.000 sondern über 20.000 Leute gekommen.
Ich lasse jetzt mal so einige Behauptungen weg bei denen die Kasper-Propaganda natürlich von weitaus mehr Menschen berichtete.
Dann behauptet der „Ober-Querdenker und Veranstalter“, dass die Polizei schuld wäre.
Ähm, klar die wollten sicherlich nichts anderes mit ihren Familien an dem Wochenende machen, als sich mit diesen Kaspern zu beschäftigen (Ironie!).

Dann wurde noch mit Pyrotechnik auf die Polizei geschossen, hat man das jetzt also als „Querdenker“ in seiner Standard-Ausrüstung, reicht es nicht wenn man mit seinem Handeln andere gefährdet?!
Und zur Aktuellen Stunde weigert sich der überwiegende Teil der Demonstranten die seit ein paar Stunden beendete Demonstration zu verlassen. Auch hier kann man sich sehr viele Quellen anschauen, besonders die der Alubommel, die jedoch von „Polizeigewalt“ sprechen.
Meiner Meinung nach wäre es langsam mal „schön“, wenn die Polizei richtig durchgreift!

Mit diesem bescheuerten Verhalten schaden diese Kasper der Allgemeinheit und denen, die aktuell von den Beschränkungen betroffen sind!
Ich glaube/befürchte auch, dass sich die Lage noch weiter zuspitzen wird, werden dann diese Menschen dankend von einer Behandlung absehen ?
Da habe ich erheblichen Zweifel daran.

Natürlich gibt es auch andere Kasper, die sich am liebsten in einen Bunker verkriechen würden und in Panik verfallen, Klopapier, Nudeln und Mehl im Jahrzehnte-Vorrat bunkern. Jedoch schaden diese Nasen mit ihrer Panik nicht schmerzlich der Allgemeinheit, auch wenn es erheblich nervt.

Covid-19 und das Thema Intensivbetten – Ein Kommentar

Immer wieder gerne von diversen Randgruppen als Vorwand genutzt und stark von diesen Leugnern verbreitet: Die Auslastung der Intensivbetten.
Bitte informiert Euch doch bitte RICHTIG und brabbelt nicht jeden Mist weiter! Klatschen und Lavendel bringen nichts!

Ein Verlauf einer Krankheit und damit nicht nur Covid-19, sowie Unfälle, können schnell auf einer Intensivstation landen.
Ein Mangel an Intensivbetten in Krankenhäuser machen und machten sich in der letzten Zeit sehr stark im Ausland bemerkbar.
Viele Stationen kollabierten und sind über deren Kapazitäten.

Aktuell sieht es in manchen Landkreisen noch gut aus, bei manchen Landkreisen haben wir eine Belegung von über 50% bereits erreicht.
Weil eine Pandemie derzeit wieder sehr stark an Fahrt aufnimmt, bedeutet das nicht, dass andere Krankheiten oder Unfälle dadurch aufhören.
Somit sind recht viele Intensivstationen generell schon gut belegt und das Personal hat ordentlich zu tun.

Eine Quelle um sich über den tagesaktuellen Status der Belegung ein Bild zu machen ist das DIVI Intensivregister: www.intensivregister.de
Über diese Quelle erfährt man sehr gut die Auslastung der Betten pro Covid-19 Patient, auch über invasive Beatmung, generell die Auslastung der Betten.

Was jedoch nicht Darstellbar ist und nicht dargestellt wird:
Die Auslastung oder das fehlende Personal!

Was bringen uns mehr Betten und Beatmungsgeräte, vielleicht auch die Ausweich-Intensivstationen, wenn das Personal fehlt.
Klinikpersonal, auch Pflegepersonal sind generell schon seit einigen Jahren sehr ausgelastet, was ich bereits schon lange Jahre bei und durch Freunde die in diesem Bereich arbeiten erfahre.
Aber nicht jede Kraft ist auch eine geeignete Pflegekraft für die Intensivstation.
Wer jetzt denkt, dass man die Intensiv-Pflegekräfte nun einfach pflücken kann oder diese irgendwo nachwachsen, den muss ich enttäuschen und lege es nahe, einfach mal die Weiterbildung zur Intensivpflege nachzulesen.
Informationen zur Weiterbildung findet man hier: www.pflegestudium.de
Man merkt schnell, vorausgesetzt die Schaukel stand in der Kindheit nicht zu nahe an der Wand, dass es Spezialisten braucht.

Die Medizinischen Ausstattung einer Intensivstation stellt sich für mich als Außenstehender sehr komplex dar. Auch wenn ich im IT-Bereich tätig bin, so sehe ich doch sehr vieles an technischem Gerät das bedient, verstanden und im Auge behalten werden muss. Es ist also nicht damit getan mal zwei drei Knöpfchen zu drücken.

INTENSIV
Intensiv (lat. intendere „anspannen“, „die Aufmerksamkeit auf etwas richten“), also gründlich und auf etwas konzentrieren, steckt bereits in dem Wort Intensiv-Station.
Sollte die geistige Umnachtung nicht vollends fortgeschritten sein, fällt einem auf, dass dort keine Schnupfenpatienten landen, denen geholfen werden muss um die Nase zu putzen.
Wer ein bisschen im Buch blättern möchte: „Das ICU-Buch zur Praktischen Intensivpflege“

Ein nächster Punkt: Arbeitszeiten
Viele in meinem Bekanntenkreis haben lange Arbeitszeiten und ich selbst kenne durchgängig lange Arbeitszeiten.
Man bekommt schon bei nur 10 Stunden vom Vorgesetzten oder vom Betriebsrat einen auf den Deckel.
Aktuell werden 12 Stunden von den Kräften verlangt.
Jeder der einen wirklich langen Arbeitstag und eine anstrengende Tätigkeit hat, weiß wie sehr das an einem selbst nagt und wie die Aufmerksamkeit schwindet.
Dazu kommt dann bei dem medizinischen Personal auch noch die Schicht dazu, was selbst bei normalen Arbeitszeiten anstrengend sein kann.
Jetzt stellt euch mal vor ihr hättet mehre Systeme im Blick zu behalten und zu bedienen und müsst direkt und perfekt auf eine Situation reagieren…
Sowas zu fordern und „fördern“ ist einfach unanständig und für mich definitiv nicht nachvollziehbar, besonders bei einer solch hohen Verantwortung die diese Menschen zu tragen haben.

Klatschen mag beim Fussball helfen und Lavendel soll den Schlaf fördern, also Dinge die einer Intensiv-Pflegekraft und deren Familie nicht helfen.

Bitte bedenkt und denkt an diese Hintergründe!

Danke an jeden Menschen welcher sich für die Gemeinschaft einbringt und eine solche Leistung bringt!

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