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Schlagwort: Covid-19

Es gibt Hoffnung für die Gastro

Es besteht Hoffnung das Gerichte den Beschluss von Donnerstag wieder kippen.
Gestern habe ich über meine Empfindung berichtet, welche nach meiner Auffassung die Falschen bestraft.

Auch wenn ich seine private, nicht fachliche Meinung, nicht in Gänze teile, so finde ich die Analyse von RA Christian Solmecke recht interessant und lässt auf eine Besserung hoffen.

Nach wie vor finde ich das Wort „Lockdown“ absolut fehl am Platz. Wir hatten bisher glücklicherweise keinen „Lockdown“.
Ein Lockdown per Definition bedeutet tatsächlich ein komplettes „Herunterfahren“ wie es zum Beispiel in Italien war und dies hatten wir (bisher) nicht.

Bleibt also die Hoffnung, dass recht bald die Beschlüsse bezüglich den Einschränkungen von Hotel, Gaststätten und kleinen Dienstleister gekippt und die Möglichkeiten, die bisher noch nicht zu genüge angewandt, auch ausgeschöpft werden.

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Meine Erfahrungen mit 100% Homeoffice

Lange Anfahrten zum Arbeitsplatz sind für mich nicht neu, so arbeite ich schon gut 20 Jahre in meinem Bereich.
Konkret sind das unzählige Stunden im Auto, im Stau, auf Umgehungen, an Hörbüchern, Telkos (über die Freisprecheinrichtung natürlich 😉 ).
Lebenszeit, die man im Auto und weg von seiner Familie verbringt.

Das alles hört sich jetzt ziemlich negativ an, jedoch geht man ja auch gerne arbeiten , so geht es zumindest mir.
In meinem Arbeitsgebiet ist es üblich, dass man nicht den einen Schritt mehr macht, sondern die notwendigen Schritte mehr, die es benötigt um eine erfolgreiche Lösung gemeinsam zu erarbeiten.
Das bedeutet: 5 teilweise lange Arbeitstage zuzüglich mindestens 2 Stunden Fahrt pro Tag. Also eine beachtliche Anzahl an Stunden die in der Woche, im Monat und über das Jahr hinweg zusammenkommen.
So war es ein klarer Fall, dass ein höherer Anteil an Homeoffice bei meinem Stellenwechsel, der zudem nochmals eine weitere Fahrstrecke beinhaltete, sein musste.

Noch vor der „Corona-Zeit“ habe ich mich pro Woche mit zwei Tagen Homeoffice eingerichtet.
Diese beiden Tage waren auch nach meinem Empfinden besser als die anderen Tage.
Dies beginnt bereits beim Start, denn ich muss nicht um 4 Uhr aufstehen, damit ich nicht im ersten Stau stehe und relativ gut zur Arbeit komme.
Somit habe ich länger und meist besser geschlafen, was gesünder und mehr Kraft für den Tag gibt.
Auch finde ich die Effizienz wesentlich höher im Homeoffice, da meist keine Ablenkung kommt.
Jedoch ist dies auch etwas, was ich derzeit bei 100% Homeoffice vermisse.
Ich vermisse die Gespräche in der Kaffeeküche, mal „kurz“ ins Büro zu den Kollegen, Anliegen direkt klären und zwischendurch über persönliche Dinge zu sprechen.
Teamspeak ermöglicht eine gute „Alternative“.

Durch die verschiedenen Regelungen Ende März sollten/durften wir zu 100% ins Homeoffice.
Dies war am Anfang schon eine Umstellung und Herausforderung, denn auf „einen Schlag“ wurden Meetings usw. virtuell.
Dabei kam es öfter zu Kapazitätsengpässen, die jedoch nach ein paar Wochen behoben waren.
Persönlich habe ich bei einigen Freunden, Bekannten und Kollegen bemerkt, das diese neue Herausforderung Anfangs ein Problem darstellte, aber dann auch überwiegend die Chancen erkannt wurden.
Ein fast jeder spricht von „Digitalisierung“ und „Fortschritt“, nun konnte bzw. musste man aktiv daran wirken. So war es, dass Möglichkeiten der Kommunikation von Freunden und Bekannten genutzt wurde, die noch vor einem Jahr undenkbar waren.
Auch musste ich über so manche fehlende Disziplin bei „Online-Sessions“ lachen bei der meine große Tochter teilgenommen hat. Wildes Durcheinander hätte die Online-Gesprächsrunde wohl besser getroffen.

Was leider auch ziemlich deutlich geworden ist, ist die Verschiebung und Unterscheidung von Dingen. So gibt es gefühlt immer mehr Menschen die wie ich finde, den Fokus sehr auf dem Negativen haben und sich in der falschen „Spirale“ befinden. Probleme werden fokussiert und thematisiert anstatt den Blick auf Chancen zu richten und zu Lösungen zu erarbeiten.

Meiner Ansicht nach hatte Homeoffice schon immer Potentiale.
Durch die vergangenen Wochen und Monate hat sich dies, zumindest für mich, bestätigt.

Pro

  • Mehr Familie
  • Mehr „Papa-Präsenz“ für die Kinder
  • Mehr Flexibilität
  • Bessere Work-/-Lifebalance
  • knapp 150 Stunden weniger Fahrzeit
  • über 10.000 Kilometer eingespart
  • Weniger Stau
  • Weniger Reifennutzung
  • Circa 1500kg CO² eingespart
  • Locker 800 Euro Spritkosten gespart
  • Weniger Stress durch Chaospiloten
  • Weniger Nerven durch Chaospiloten
  • Gesundheitliche Verbesserung
  • Mehr Schlaf durch Einsparung der frühen Fahrt
  • Effektiver, da man weitgehend ohne Ablenkung an einer Sache bleiben kann

Contra

  • Kaffeküche – direkter Austausch mit Kollegen, nicht virtuell
  • Gemeinsame Mittagessen
  • Visualisierung auf einem Flipchart / Whiteboard um Lösungen darstellen zu können

Für mich persönlich überwiegen die Vorteile im Homeoffice.
Aber auch bei Kritikern zeigte es sich, dass sie sich durchaus damit arrangieren können.
Selbst auf diversen Ebenen hat man das Potential erkannt und geht nun „neue Wege“.

Auf Positives blicken, statt Negatives zu fokussieren!

Aktuelles Rundschreiben des Landes (RLP) zur – Öffnung der Kitas in Rheinland-Pfalz

Im Aktuellen Rundschreiben des Landes wird sowohl auf die Pläne vom 15. Juni 2020 eingegangen, sowie auf die geplante Öffnung zum 1. August 2020 in den „Regelbetrieb“ der Kitas in Rheinland-Pfalz.

Großzügig wurde in der Konferenz am 15. Juni 2020 auf die Ausweitung bis zu 25 Kindern pro Gruppe gesprochen. Einschränkungen dazu gab es, wenngleich man es erst genauer nachlesen musste, auch zu dem Termin.

Im aktuellen Schreiben zum geplanten Regelbetrieb am 1. August 2020 gelten auch wie bisher Einschränkungen.
Konkret: Kann die Einrichtung aufgrund fehlenden Personals, Räumlichkeiten usw. den Bedarf nicht decken, so kann die Größe der Gruppen nicht übernommen werden.


Kommentar:

Gerade bei uns im Donnersbergkreis, einem Kreis bei dem man auf tolle Wälder, Felder und Land stolz sein kann, birgt dies aber auch große Herausforderungen.
Erzieher/innen wachsen nicht an Bäumen.
Eine Ausbildung dauert gut 5 Jahre (abgesehen von neuen Möglichkeiten die sich dieses Jahr ergeben haben).
Also wäre qualifiziertes Personal gerade dieses Jahr erst fertig geworden, hätte die Ausbildung beim damaligen Streik vor 5 Jahren begonnen…
Ein Beruf, der in der Ausbildung, die bis zur Einstellung bei einem Träger keinen Cent bekommen – Wer von den „ganz lauten Eltern“ wäre dazu denn bereit eine solche Ausbildung für unsere Zukunft, für unsere Kinder auf sich zu nehmen?
Die aktuelle Zeit stellt uns alle vor schwierige Herausforderungen, deckt einige Engpässe auf und gibt uns die Chance es für die Zukunft besser zu machen.
Motzen, Druck aufbauen bringt hier nach meiner Meinung keine Lösung.

Wir haben das Glück, dass wir in Rheinland-Pfalz keine Kita-Gebühren zahlen müssen.
Ich habe, in den Vergangenen Monaten immer wieder die Forderungen nach Geld für die eigenen Kinder gelesen und musste mir an den Kopf greifen und finde es traurig.
Ist die Entscheidung bei manchen Eltern nicht bewusst getroffen worden?
„Wo soll ich denn meine Kinder unterbringen?“ Teilweise war das wie eine Last zu lesen.
Sowas macht mich traurig. Natürlich ist es eine Herausforderung.
Natürlich freue ich mich auch, wenn an manchen Tagen unsere drei Kinder schlafen.
Ja, manchmal bringen mich unsere drei Kinder auch an den Rand meiner Nerven – wie muss es dann erst mit einer Gruppe von 15 Kinder und mehr sein, bei meist nur zwei Erzieher/innen?

Freie Beiträge wie wir sie bei unserem Förderverein für die Kita haben, werden nur selten von Eltern getragen.
„Warum soll ich mein Geld für die Kita spenden“ um nur mal einen Satz zu erwähnen, den ich mal persönlich gesagt bekommen habe, als ich auf unseren Förderverein aufmerksam gemacht habe. Bei einem Mitgliedsbeitrag von einem Euro pro Monat, also 12 Euro pro Jahr – da ist Netflix im Monat, oder ein Essen beim Schachtelwirt teurer…

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