Bürgermeister von Kibo

Der neue Bürgermeister von Kirchheimbolanden heißt Marc Muchow (CDU).

Gestern am 16.6. 2019 wurde der neue Bürgermeister von Kirchheimbolanden, welcher den noch amtierenden Bürgermeister Klaus Hartmüller ablösen wird, per Stichwahl gewählt.
Marc Muchow (CDU) wurde mit 59.5% (1.429 Stimmen) zum Bürgermeister gewählt.
Jamill Sabbagh (Grüne) erreichte 40,5% (972 Stimmen).

Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl am 16.6.2019 lag bei 41,8%, gegenüber 54,7% Wahlbeteiligung am 26.5.2019.

Konkret in Zahlen ausgedrückt bedeutet dies:
Am 26.5.2019 waren 5.829 Menschen wahlberechtigt, davon haben 3.190 bei der Wahl zum Stadtbürgermeister gewählt.
Zur Stichwahl am 16.6.2019 waren 5.837 Menschen (8 Wahlberechtigte mehr) wahlberechtigt, gewählt haben jedoch nur 2.438 Menschen.
Dies bedeutet, dass 752 Menschen weniger ihre Stimme abgegeben haben.

2.639 Menschen war es also am 26.6.2019 egal wer in Zukunft der Stadtbürgermeister wird, dies wurde nochmals an der Stichwahl am 16.6.2019 mit 3.399 Menschen, die nicht zur Wahl gegangen oder die Briefwahl genutzt haben „getoppt“.
Dies ist sehr schade, ist unsere demokratische Wahl doch so wertvoll und hart erkämpft!

Eine sehr spannende Wahl ist somit beendet. Glückwünsche an den neuen Bürgermeister und auch den Gegenkandidaten.

Kibo weltweit im Gespräch

Da ich meinenen Kolleginnen und Kollegen, egal ob aktuelle oder ehemaligen, über meinen Heimatort Kibo erzählte, wissen sie von Kirchheimbolanden. Und so erreichten und erreichen mich Anrufe und Nachrichten, dass Kibo in deren „Tagesblatt“ oder Fernsehen erschienen ist.

Natürlich dreht es sich hierbei um den „Verdienst“ von bzw. mit Liesel Heise, der derzeit wohl bekanntesten 100 Jährigen weltweit.
Immer mit ein Thema: Das / ein Freibad in Kibo
Ein aktuell sehr emotionales und stark diskutiertes Thema, welches durch eine Petition (Datenkrake Change.org* Anmerkung1) und wilden Behauptungen zusätzlich befeuert wird.

Einige Fakten Vorab:
Das Freibad ist seit 2011 geschlossen
Baumängel, ein Knick durch die Mitte der Wanne war der Grund der Schließung
Der Untergrund hatte sich gesenkt, eine Sanierung wurde damals aus Kostengründen abgelehnt (* Anmerkung2).
Die Unterhaltskosten waren und wären sehr hoch.
Liesel Heise und „Wir für Kibo“ streben ein Schwimmerbecken, kein „Spaßbad“, wie das Freibad Kibo einmal war, an. Also kein Kleinkind-/Nichtschwimmerbereich, Wasserdüsen etc. !
Eigentlich kein Thema des Stadtrates Kibo, sondern ein Thema des VG Rats Kibo.

Auch wenn ich Respekt vor dem Alter und Engagement habe, bringt es mich doch zum Schmunzeln. Ein Thema das 2011 durch fast alle Beteiligten bestimmt wurde, nun 9 Jahre, also knapp zwei Legislaturperioden später, so stark aufkocht ist schon ein Fragezeichen wert.
Nun sind also fast 10 Jahre vergangen in denen immer mal wieder diskutiert, aber nicht viel passiert ist. Einige waren damals noch nicht geboren, recht klein oder auch Stammgäste, aber ein Freibad braucht eben einen sehr starken Zuspruch und ist nur wenige Tage im Jahr nutzbar – sofern es keine Rekordsommer sind. Einige in meiner Jugend, als das Freibad noch geöffnet war, liesen sich nach Alzey oder Eisenberg fahren, dies verstand ich weder damals noch heute, aber dies wird gerne vergessen oder ausgeblendet. Das Freibad auf dem Weierhof gab es damals, zumindest eine zeitlang auch noch… Somit deckten sich damals schon die Einnahmen sich bei Weitem nicht.
Aber zurück zur Kandidatur von Liesel Heise.
Ich wünsche Ihr noch ein langes, gutes und gesundes Leben, sehe sie aber nicht wegen diesem einen Thema im Stadtrat. Ich sehe vielmehr ein Muss, dass sich der Stadtrat verjüngt und viel mehr umgesetzt wird.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie recht viele Stimmen erhält. Sie wurde dadurch bis in die weite Welt bekannt und auf den ersten Blick ist die Geschichte ganz „klor“ und man mag denken „wieso nicht“.
Würde man die Rallye Dakar mit einem Fahrzeug antreten, bei dem der Motor das Durchschnittsalter bereits seit einigen Jahren erreicht hat? Klar besteht die Möglichkeit, aber für eine komplette Legislaturperiode?

Ich schätze Thomas und Klaus von „Wir für Kibo“, haben wir doch schon geniale Dinge vorangetrieben und umgesetzt.
Die Kandidatur halte ich auch für einen gelungenen PR-Gag, aber es braucht eben mehr als ein Thema das 2011 geschlossen wurde und eine Person die über 100 Jahre als und weltbekannt ist.


Anmerkung 1:
Onlinepetition
Die Ausgewählte Plattform „Change.org“, wie übrigens eine solcher Plattformen auch, bedienen sich der Daten und geben diese auch an deren Netzwerke weiter. Dies kann man durch einige Beiträge im Netz selbst recherchieren.
Also sind die Petitionen nicht kostenlos, sondern werden mit den Daten der Unterzeichner „bezahlt“. Wen bzw. welche Organisationen man damit unterstützt kann man mit einiger Recherche ganz leicht herausfinden.
Die Initiatorin würde sich auch für eine Spendenaktion bereiterklären, fein! Mehrere Miliionen Euro an Spenden zu sammeln, hinzu noch die laufenden Kosten… ich bin gespannt!
Selbst als absoluter Optimist sehe ich hier weder bei der Initiatorin der Petition, noch dem von Thomas Bock vorgesehenen „Lösung“ ein umsetzbares Konzept, welches sich weitgehend selbst finanzieren und nicht die Einwohner zusätzlich belasten würde.

Übrigens suggeriert die Plattform eine ständiges Wachstum. Glaubt ihr nicht, dann lasst sie Seite einfach mal offen, merkt euch die „Unterschriften“. Öffnet sie mit einem anderen Browser erneut und ihr bemerkt, dass sich die Gesamtzahl der Unterschriften wieder verkleinert hat und dann sekündlich „steigt“….

Anmerkung 2:
Technischer Ansatz der Sanierung
Das Becken setzte sich damals um gut 4cm ab. Ein Rheinpfalz-Artikel aus dem Jahr 2015 hierzu: https://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel/kirchheimbolanden-aus-schwimmbad-wird-spielplatz/
Die Kosten wurden damals einem Neubau gleichgesetzt.
Ob die technischen Möglichkeiten, wie sie z.B. im Gleis oder Tunnelbau eingesetzt werden, auch geprüft oder in Betracht gezogen wurden, kann ich leider nicht sagen. Ich denke eher, dass die Möglichkeiten nicht in Gänze angefragt wurden.


Panaschieren – so gut wie ein paniertes Schnitzel!

Leckeres Schnitzel

Ähnlich wie das Panieren beim Schnitzel, ist das Panaschieren beim Wählen, erst die richtigen Zutaten machen es aus.

Panaschieren ist seit ich wählen darf, mein Favorit und bringt meiner Meinung nach wirklich einen Vorteil der Gemeinschaft. Aber zuerst zum Wort „Panaschieren“ – dies kommt vom Französischen „panacher“, farbig machen, mischen.
Genau dies beschreibt es eigentlich auch schon recht gut, werden die Parteien meist in Farben „eingeteilt“. Und wie die Farben ein schönes Bild geben können, so kann auch eine Wahl zu einer guten Wahl werden.


In der letzten Zeit ist einige Wahlwerbung bei uns eingetroffen, viele Werben mit „Ihre Stimme für unsere Liste“, also die komplette Stimme für eine Partei und deren Listenmitgliedern.
Ich tendiere zwar zu einer Partei die meine Interessen am besten vertritt, finde aber auch andere Punkte anderer Parteien ganz sinnvoll, besonders auf kommunaler Ebene. Speziell auf kommunaler Ebene spielt dies meiner Meinung nach eine große Rolle, denn dort macht es sehr viel Sinn, nach „Nase“ zu wählen.
Warum sollte also eine Partei und deren Listenmitglieder alle meiner Stimmen erhalten, wenn nur wenige sich die Stimme(n) verdient haben?
Warum sollte ich mit einer Listenwahl einem oder mehrerer Mitglieder meine Stimme geben, die sich noch nie oder wenig in der Gemeinschaft eingebracht, vielleicht sogar gegen Interessen verstoßen haben?
Ich würde also mit einer Listenwahl die wirklich Aktiven und Engagierten „abstrafen“ und die Falschen in ein Amt bringen, wo sie meine Interessen vertreten sollen, die sie vielleicht garnicht selbst haben!
Auf kommunaler Ebene kann ich auch die Kandidaten ausschließen, die mit alten Ideen um die Ecke kommen und bisher nur leere Versprechungen erreicht haben, oder Versprechungen machen, die nicht umsetzbar sind – damit bringt man eine Gemeinschaft nicht in die Zukunft.
Auf kommunaler Ebene kenne ich viele die sich gerade in verschiedenen Parteien befinden, die ich wegen ihrer Person oder ihrem Engagement sehr schätze und die meine Stimme erhalten, egal ob Gelb,Rot, Grün, Schwarz, Orange… Denn die Personen selbst und nicht die Partei haben die Stimme verdient!


Natürlich würde ich mich auch über Eure Stimme(n) und Vertrauen bei meiner Kandidatur für den Stadt und VG-Rat freuen.

Müll aus den Meeren fischen beginnt schon im Vorgarten!

Zeitungsartikel der Rheinpfalz 16. April 2018

Es gibt tolle Projekte, die unsere Meere reinigen (wollen) und Aktionen die Müll aus unseren Ozeanen fischen. Doch es fängt bereits bei uns im Vorgarten an und damit sind nun nicht die Hausbootbesitzer gemeint!
Schon in der Erziehung unserer Kinder sollte ein Bewusstsein verankert werden, dass wir auf unsere Welt aufpassen und nicht achtlos Müll produzieren, oder Müll in unsere Gegend werfen.

2013 hatten wir „Müll aus den Meeren fischen beginnt schon im Vorgarten!“ weiterlesen

CITO zum Frankfurt MEGA

MEGA-NANO-CITO 2014
Zum zweiten mal konnte in Kibo erfolgreich ein CiTo veranstaltet werden, bei dem wir neben den zahlreichen Teilnehmern auch (leider) wieder jede Menge Säcke an Müll füllen mussten, der sich teilweise in den Hecken stapelte!
Eine Wahnsinns Leistung, waren doch mehr als 60 Leute um diese frühe Uhrzeit (CiTo 6:00 Uhr – 7:00 Uhr) am Ort des Geschehens anzutreffen. Vielleicht war es der 12 Icon-Tag bei dem es gilt, 12 verschiedene Cache-Icons an einem Tag zu „finden“, oder die wegen der Uhrzeit höheren D-Wertung, oder aber auch einfach der tollen Sache wegen, um eben gemeinsam etwas für unsere Umwelt zu tun. Gemeinsam ist auch ein guter Stichpunkt, denn gemeinsam mit der Stadt haben wir dieses CiTo realisieren können. Die Stadt Kirchheimbolanden ermöglichte uns den gesammelten Müll zum Bauhof zu transportieren um ihn dort weiter entsorgen zu lassen, auf den ersten Blick mag ein „Externer“ vielleicht an „Eigennutz“ denken, aber der Mitfahrerparkplatz ist streng genommen „Sache des Landes“ und somit fällt es eigentlich nicht in das „Gebiet“ der Stadt Kirchheimbolanden. 
KIBO-CITO 2013
Aber durch die gute Zusammenarbeit bereits im Vorjahr war dies kein Problem und wurde begrüßt. Zudem darf ich jedem lesenden Helfer, neben unserem persönlichen Dank, den Dank des Bürgermeisters und der Stadt ausrichten. Diese waren mehr als begeistert über die erneut tolle Anzahl der Helfer.
Ich denke der nächste CiTo wird ebenfalls wieder ein toller Erfolg und es kommen wieder so viele Leute und vielleicht auch wieder aus sogar weit entfernten „Homezones“ wie es bereits dieses und letztes Jahr war.

Nochmals vielen Dank an alle die dazu beigetragen haben und hoffentlich bis bald, beim nächsten Event.