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Schlagwort: Übergewicht

Diabetes Selbststudie – Teil 20

Ein Meilenstein ist geschafft und weitere Löcher folgen

Es geht jetzt in die fünfte Woche, abgesehen von einer kleinen Erkältung die ich mir „geleistet“ habe, sind nach wie vor die „Beschwerden“ wie ausgeschaltet.

Die kleine Erkältung und nein, es war kein Corona, auch wenn ich mich selbst „isoliert“ habe, kam dadurch, dass ich mit Flies Jacke gelaufen bin und geschwitzt habe. Die Jacke zog ich aus und stand jedoch noch knapp zwei Stunden so draußen und ja… meine Frau hatte Recht, ich hätte…
„Hätte, hätte, Christbaumkette! 😉

Nun, der Tacho auf unserer Waage zeigt fast 1,5 Kilo weniger seit den letzten Wochen an. Muskelmasse (an den Beinen) scheint besser zu werden, was auch das Schwanken des Gewichts erklärt.
Auch die Kleinsten tragen mit Ihrer Motivation für ein besseres Befinden bei: „Papa, Du siehst schon viel dünner aus…“ 🙂


Und in der Tat, ich habe an Bauchumfang verloren. Dies zeigt mein Gürtel, den ich problemlos um ein Loch enger schnallen konnte.

Das Alles ohne Einschränkungen und auch mal mit Chips auf der Couch und Netflix

Vielleicht sollte ich das Thema „Diabetes Selbststudie“ eher in ein „Diabetes Tagebuch“ ändern…

Diabetes – Selbststudie Teil 1

Vorab, ich bin weder Arzt, noch habe ich eine medizinische Ausbildung genossen!
Ich übernehme also keinerlei Verantwortung und rate von irgendwelchen Tests an Euch ab, klärt das lieber mit einem Arzt 😉
Ebenso übernehme ich keine Haftung für Links die eventuell unvollständige oder falsche Informationen beinhalten sollten.

Tag 4 – Beginn meines Berichtes

So, nun aber zu meinem Test und weshalb ich diesen gerade an mir selbst durchführe.

Ausschlaggebend war mein schon lange anhaltender Allgemeinzustand.
Abgeschlagenheit, innere Unruhe, Schlafprobleme, Konzentrationsschwäche, keine Kraft, Schwindel, konstant müde und das schon kurz nach dem Aufstehen.


Hintergrund:
Ich bin seit recht langer Zeit (>10 Jahre) Typ 1 Diabetiker . Habe einen sehr hohen Insulinbedarf von im Durchschnitt 230 Einheiten, was knapp 3ml Insulin pro Tag entspricht.
Insulinpumpenträger, ebenfalls seit recht langer Zeit, da eine Therapie mit Spritzen bei mir durch einen ungeregelten Tagesablauf, schlecht einstellbar und meiner Angst zu Spritzen nicht erfolgreich war.
Zur Insulinpumpentherapie durfte ich seit knapp zwei Jahren auch das kontinuierliche Glukose Messystem CGM (Sensor) nutzen, was ebenfalls zu einer erheblichen Verbesserung geführt hat.

Mit der oben genannten „Ausstattung“ ist der „Diabetiker-Cyborg“, wie mich ehemalige Kollegen mal (liebevoll!) genannt haben, ausgestattet.
Mit der Insulinpumpe und direktem Eingreifen in die Bolus (Essen) und Basalabgabe (für den Tag) des Insulins, waren auch ungeplante Aktivitäten kein großes Problem mehr und in der Kombination mit dem Sensor hat man den Insulinspiegel im Blick und wird bei hohem Blutzucker (Hyperglykämie) und niedrigem Blutzucker (Hypoglykämie) gewarnt.
Aber auch bei einem eventuellen Dawn-Phänomen lässt sich über den Sensor ein Verlauf darstellen und mittels den Insulinpumpen-Programmen die Kurven zumindest abflachen.

Trotz der eigentlich „Top Ausstattung“ leide ich seit einigen Jahren an den bereits zur Einleitung genannten Symptomen, welche in der letzten Zeit zugenommen haben.
Hypo- und Hyperglykämien verlangen dem Körper einiges an Kraft ab, weshalb ich in der Anfangszeit mich auch an eine gewisse „Abgeschlagenheit“ gewöhnen musste. Dies verbesserte sich durch die Insulinpumpe, jedoch haben die Beschwerden kontinuierlich zugenommen.
Da aber auch das Arbeitsvolumen und gewisse „Rahmenbedingungen“ zugenommen haben, schob ich die Verschlechterung auf diese Themen.
Extrem lange Arbeitszeiten, sehr wenig Schlaf, eine Rufbereitschaft die es offiziell nicht gab, hielt mich manchmal auch an mehreren Wochenenden in einem konstanten Zustand der Arbeit, ohne abschalten zu können. Ich war sozusagen immer erreichbar und konstant irgendwo bei der Arbeit oder mit Problemen beschäftigt. Zudem kamen die Jahre über auch drei wundervolle Kinder hinzu, was an der ein oder andern Stelle natürlich auch eine Herausforderung stellt.
Kurzum, mit Stress kenne ich mich aus 😉

Nachdem ich vor knapp zwei Jahren intern bei der Bahn gewechselt bin, haben sich die Arbeitsbedingungen verbessert. Jedoch nahmen die Probleme hinsichtlich der Beschwerden nicht ab, sondern verschlechterten sich teilweise konstant.
Die Blutwerte, ich bekomme jedes Quartal ein Blutbild gemacht, weisen auch seit Jahren die ungefähr gleichen Werte auf. Immer mit dabei die Entzündungswerte. Diese sind immer etwas erhöht.

Verbesserung der Cholesterinwerte und gleichzeitige Verbesserung der Blutzuckerwerte konnte ich durch die Medikation für bessere Cholesterinwerte feststellen. Somit zeigte sich besonders in den Nachtstunden, eine generelle Verbesserung der Blutzuckerwerte und zusätzliche Abflachung der Blutzuckerspitzen.

Weshalb ich gerade die Medikation der Cholesterinwerte mit ein paar Beschwerden in Verbindung bringe und was ich aktuell im Selbstversuch unternehme, berichte ich in den nächsten Blogbeiträgen.

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