Technik - Erfahrungen - Lifehacks - Persönlickeitsentwicklung - Geocaching - Freifunk - Pfalzsteine

Schlagwort: Vitamine

Diabetes Selbststudie – Teil 17

Glykämischer Index

Schnelle und langsame Kohlehydrate. Der Glykämische Index (GI) ist noch wenigeren Menschen bekannt als der Unterschied zwischen Diabetes Typ1 und Typ 2. Auch hier habe ich schon haarsträubende Meinungen gehört, die man kaum zu glauben mag.
Es wird auch gerne der (falsche) Bezug zum Insulin-Index gemacht. Das ist jedoch falsch, denn jeder Körper hat einen anderen Stoffwechsel und reagiert anders, besonders bei Diabetikern. Das konnte ich von anderen Diabetikern in einer Schulung erfahren und sehen. So gibt es einige Diabetiker die z.B. Eis ohne oder mit geringen Mengen Insulin essen, bei anderen steigt der Blutzuckerspiegel schon fast beim zusehen.

Der Glykämische Index ist wichtig bei Diabetiker um das Essen besser einschätzen zu können, dies hatte ich bereit zuvor schon in einem anderen Beitrag erwähnt.
Um Nahrung von den Kohlehydraten einschätzen zu können empfiehlt sich das Buch: Kalorien mundgerecht . Mit dem Buch und einer Waage hat man für den Anfang ein gutes Instrument um eine Mahlzeit weitgehend einschätzen zu können.
Man sollte sich jedoch recht schnell vom Wiegen jeder Mahlzeit verabschieden und zum Schätzen übergehen, sobald die Kohlehydrate gut eingeschätzt werden können.
Im Restaurant, Kantine usw. lässt sich das fertig zubereitete Essen schlecht wiegen. Oder man erhält schlechte Informationen.
So ging es mir damals in einer Kantine wo ich nach der Soße gefragt habe. Zur Antwort auf die Frage was in der Soße ist, erhielt ich „Keine Ahnung, ist eben weiße Soße“. Sie hat die Soße zwar „gekocht“, wusste aber deren Zusammensetzung nichts und hatte es nur zusammengerührt.
Hier auch ein Tipp: Bei solchen Sachen lasst das Zeug lieber weg, das kann teilweise mehr BE/KE beinhalten als das gesamte Essen…

Wie kann man sich das alles ganz leicht vorstellen?
Der Glykämische Index wird in:
Niedrig <50
Mittel >50 bis 70
Hoch >70
angegeben.
Je niedriger der Glykämische Index, desto langsamer lässt er den Blutzuckerspiegel ansteigen. Je höher, desto schneller.
Eine kleine Übersicht findet man z.B. hier: Bericht aber auch bei Kalorien mudgerecht müssten sich die Werte wieder finden, bloß finde ich aktuell meine Ausgabe nicht…

Nehmen wir Weißbrot als Beispiel, dies hat einen hohen GI und geht, sofern es nicht belegt oder bestrichen ist.
Das Weizenmehl geht also direkt ins Blut und lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Man ist schnell satt, den „Effekt“ kennt man besonders gut bei den Schachtelwirten… kaum gegessen bereut man es und hat kurz danach wieder Hunger.
Isst man hingegen Pumpernickel, ebenfalls ohne Belag, so steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an. Isst man also die gleiche Menge Kohlehydrate mit Pumpernickel wie mit Weißbrot, ist man noch einige Stunden danach satt.
Sicherlich spielen hier auch die Ballaststoffe eine Rolle und auch der Verdauungstrakt selbst, aber man sieht direkt den Unterschied.

Ebenfalls kann man sehr gut sehen, dass sich die Mahlzeit und der GI dann ändert, wenn man sich die Mahlzeit zusammenstellt.
Als Beispiel: Nehme ich das Weißbrot und belege es mit Leberwurst, so wird der Effekt des Weißbrotes geschwächt.
Nehme ich das Pumpernickel und bestreiche es mit Marmelade oder Honig, gelangt steigt der Blutzuckerspiegel schneller.
Es kommt also auf die gesamte Mahlzeit an.

Ein kleiner Tipp für die Hobby-Bäcker:
Wir setzen seit einiger Zeit auf Dinkelmehl (Type 630) wenn wir backen. Dies hat einen niedrigeren GI als Weißbrot und bekommt uns besser.
Generell schmeckt Selbstgemachtes uns besser 😉

Diabetes Selbststudie – Teil 6

Schwere Arbeit
Gestern habe ich die letzten Meter Holz mit der Kreissäge geschnitten und aufgesetzt.

Auch bei dieser Arbeit hatte ich in der letzten Zeit sehr zu kämpfen.
Vor noch ein paar Wochen musste ich ziemlich mit mir kämpfen und war am Abend komplett fertig. Zwar war ich gestern auch fertig und müde, aber kein Vergleich als noch zuvor.

Die Anstrengung, durch die Arme und Beine, tat in den vorherigen Wochen richtig weh, das war jedoch gestern nicht der Fall. Natürlich merke ich die Anstrengung und sicherlich kommt es auch zu einem Muskelkater, jedoch war die Anstrengung schon „angenehm“.

Was ich weiter beobachten werde sind die Werte bei diesen Anstrengungen. Bei vergangen Anstrengungen in dieser Form kam es recht schnell zu einer Unterzuckerung, trotz einstellen der Insulinpumpe.
Gestern handelte ich exakt gleich und bin sogar mit einem niedrigeren Blutzucker in die Arbeit gestartet.
Die Basalrate hatte ich wie die anderen Male zuvor auch angepasst, hatte aber keinen so starken Abfall des Blutzuckers und es stabilisierte sich bei rund 80 mg/dl.

Ich bin nach wie vor total begeistert wie sich die Verbesserungen eingestellt haben.

Hier wieder die Empfehlung einer Onlineapotheke mit satten Rabatten, sofern die lokale Apotheke zu oder überfüllt ist: Apotheke
Ebenfalls wieder an dieser Stelle: ich bin kein Arzt und habe keine medizinische Ausbildung, auch bin ich kein Apotheker. Ich bin nur ein Diabetiker der über seine Erfahrungen schreibt.

Diabetes – Selbststudie Teil 3

Vitamine

In Teil 2 meiner Diabetes-Selbststudie habe ich über Cholesterin berichtet.
Diverse Medikamente verursachen oder verstärken auch einen Mangel.
Nicht selten haben Diabetiker einen Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Einigen wird jetzt der Gedanken kommen „…jetzt fängt der mit sinnloser Nahrungsergänzung an…“, denn auch mir ging es so und ich habe zu dem Thema eine sehr kritische Meinung und Einstellung.
Viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nehmen wir zum größten Teil über die Nahrung auf. Obst, Gemüse und viele weitere Dinge, sind die wichtigen Lieferanten. Vitamin D ist ein ganz besonderes Vitamin und wird über unsere Haut und Sonnenlicht vom Körper produziert.

Das der Körper durch die Nahrung und Sonnenlicht die Notwendigen Dinge selbst produziert oder auch aufnimmt, liest sich klasse und ist es auch.
Hand aufs Herz, Nur die Wenigsten von uns sind ausreichend an der Sonne, oder ernähren sich tatsächlich überwiegend gesund.
Besonders im Hinblick auf die Probleme die ich in Teil 1 beschrieben habe, findet man schnell heraus, dass es da doch eine Herausforderung sein kann.

Ich habe in diversen Artikeln und Fachberichten über einen recht häufigen Mangel an B1 und B12 bei Diabetikern gelesen.
Das eine Folgeerkrankung bei Diabetes eine Nervenschädigung und generelle Gefäßprobleme sein können, ist sicherlich bekannt und wird in schier jeder Schulung penibel darauf hingewiesen.
Auch wenn es einen nicht direkt umgibt und man die möglichen Folgeerkrankungen im Blick hat, so trifft es einen doch sehr, wenn man bei einem Check in der Diabetes-Ambulanz auf einen Patienten mit einem Diabetischen Fuss trifft, oder einen halbblinden Mann im Rollstuhl antrifft, dem die Füße abgenommen wurden.
Laut „Internisten im Netz“ sind es jährlich rund 62.000 Amputationen mit steigender Tendenz.
Also auch an dieser „Front“ sehr heimtückisch und sehr gefährlich, denn wenn man es merkt, dann ist es meist zu spät.
Übrigens sollte man als Diabetiker darauf achten und ein paar Cent mehr für Strümpfe aus genau diesen Gründen ausgeben, denn normale Strümpfe schnüren ggf. ein und mindern dadurch die Durchblutung.
Geeignete Socken sind zum Beispiel diese hier: Socken ohne Gummi und Naht

Die Vitamine, besonders B1 ist im Hinblick auf die hemmende Wirkung der Entzündungsstoffe wichtig, beugt und hilft bei Arterienverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall vor.
Man sieht schnell, dass eine starke Verbindung zum Thema Cholesterin in Teil 2 besteht. Aber auch die Probleme in Teil 1 nicht zu einer Besserung beitragen.

Also habe ich mich vor circa einer Woche nach Feierabend hingesetzt und mich nach einigen Präparaten umgeschaut.
Dieses Mal online, da die Apotheke meines Vertrauens derart vollgestopft war und ich mich draußen bei bescheidenem Wetter nicht unbedingt anstellen wollte. Grundsätzlich empfehle ich bei der Apotheke am Ort einzukaufen, denn diese berät direkt und geht normalerweise auf diverse Abhängigkeiten auch tiefer ein.
Als „Online-Apotheke“ kann ich die „Volksversand Apotheke“ empfehlen.
Sehr günstige Preise, sehr schnelle Antwort und Versand und ein sehr großes Sortiment.
Wenn man sich auf der Seite für den Newsletter anmeldet, erhält man einen 5 Euro Gutschein und profitiert auch teilweise von Versandkostenfreien Versand. Teilweise sind die Preise auf gut 30% günstiger als normal.

Die Präparate, hochdosiertes Vitamin B1, B12 usw. sind am nächsten Tag bereits eingetroffen und somit konnte ich den Test vor knapp einer Woche beginnen.
Nach dem ersten Tag war keine wirkliche Verbesserung zu spüren und ich glaubte mich schon in meiner Ursprungsansicht bestätigt, jedoch sollte sich das am zweiten Tag bereits bemerkbar machen.


Verstärkt und derart verbessert hat sich das aktuelle Empfinden jedoch mit einem ganz anderen Präparat und einem Zusammenhang den ich erst nach der Bestellung gelesen hatte.
Mehr und ausgiebig dazu jedoch in Teil 4

Auch an dieser Stelle: Ich bin weder Arzt, noch habe ich eine medizinische Ausbildung, Apotheker bin ich auch nicht, ich berichte nur von meinen Erfahrungen.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén