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Schlagwort: Erfahrung

Diabetes Selbststudie – Teil 25

13 Kilo – Insulinbedarf halbiert – immer fitter

Nun war es schon etwas länger ruhig, besonders während der Feiertage und dem Jahresbeginn, also höchste Zeit für einen kleinen Zwischenstand.

Durch einen genialen Glücksfall habe ich einen größeren Betrag, als Gutschein, durch die DEVK bei Bike-Discount gewonnen.
Diesen habe ich in diverse Anschaffungen getätigt.
Darunter auch die Garmin Tactix Delta, eine der genialsten Uhren.

Was hat nun aber der Gewinn zu tun?
Zuerst hat das weniger mit dem Gewinn zu tun, als mit der stetig sich verbessernden Fitness, was man in den letzten Teilen gut lesen konnte.
Der Stoffwechsel ist kräftig angekurbelt und meine Muskulatur baut sich wieder auf, die Schmerzen sind weg und somit verbessert sich meine Gesundheit von Tag zu Tag.
Und nun kommt die Uhr, denn diese zeichnet die Verbesserungen bzw. meine Bewegung täglich auf und verschafft mir zusätzlich einen Überblick.

Als kleines Beispiel das meine Aktivität verdeutlicht:
Google sagte mir am Ende des letzten Jahres „46 Kilometer gelaufen“. Ja, man kann sich durchaus streiten ob man das Tracking über Google macht oder eben nicht, aber das steht in diesem Artikel nicht zur Diskussion, denn mein Handy habe ich so gut wie immer an mir, besonders wenn ich laufe.

46 Kilometer in einem Jahr hört sich schon ziemlich wenig an, jedoch hat es mich nach einer Überlegung noch mehr geschockt, denn von den 46 Kilometer sind bereits einige, knapp 20 Kilometer vom Dezember mit inkludiert!
Kurzum, extrem übel was ich in 2020 nur gelaufen bin.
Zum Vergleich mit diesem Jahr, also seit 1. Januar bis heute zum 25. Januar bin ich schon fast 140 Kilometer gelaufen.

Wer bisher meine Beiträge gelesen hat weiß von meinem bisher sehr hohen Insulinbedarf von min 3ml , also mindestens 300 Einheiten pro Tag!
Diesen Bedarf habe ich um gut die Hälfte reduziert.

Ja, absolut richtig gelesen, mein Insulinbedarf habe ich um die Hälfte reduziert und das in den paar Wochen!
Bei meinen letzten Laborwerten waren u.a. die Eisenwerte durch die Einnahme der Eisentabletten sehr hoch, weswegen ich diese dann wieder abgesetzt habe.
Ein Freund von mir, der mir immer wieder mal mit „seinem Daily“ in den Ohren lag, überredete mich dann doch mal zu probieren.
Denn ich merkte, dass mir irgendwas fehlte und ich nicht so richtig „wach“ war, ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben könnte 🙂

Jedenfalls haben wir, meine Frau und ich seit Dezember nun das Daily im Selbstversuch und das Gefühl hat sich definitiv geändert. Nicht direkt am zweiten Tag, aber doch nach einer kurzen Zeit.
Der Geschmack ist tatsächlich gewöhnungsbedürftig, Melly vergleicht es mit einer ungesalzenen Suppe, ich nenne es gerne Komposthaufen, aber es ist wirklich nicht schlimm und verbessert jedenfalls das Befinden.
Kostet weniger als ein Kaffee am Tag.
Woran ich gemerkt habe das es mir gut tut? Wie ich schon mal geschrieben habe, sind meine Fingernägel öfter eingerissen, dies hat sich jetzt nach einem Monat komplett geändert. Die Fingernägel wachsen irgendwie wie Unkraut (überspitzt gesagt 😀 ) und sind extrem hart und flexibel zugleich.
Zudem berichtet meine Frau von einer Besserung bei ihren Haaren… OK, ich bin ein Mann, ich kann dazu echt nichts weiter sagen 😉

Jedenfalls waren wir am Anfang skeptisch, sind jetzt davon überzeugt und trinken jeden Morgen unseren „Komposthaufen“.
Und Komposthaufen ist nicht negativ zu verstehen, sondern wie der Komposthaufen für eine gute Erde beiträgt, so trägt es unserem Körper mit den ganzen Inhaltsstoffen bei. Als Beispiel ist da jede Menge gesundes Gemüse in konzentrierter Form enthalten, welches bei mir nicht den Weg in den Einkaufswagen schaffen würde…

Wer es gerne mal testen möchte schaut hier vorbei: Webshop und sucht nach Daily.

Demnächst steht auch wieder mein Quartals-Check mit Blutbild an, ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Verbesserungen.

Diabetes Selbststudie – Teil 7

Was ist mit dem Hausarzt?

Mich erreichte eine Frage die ich absolut berechtigt finde.
„Hat Dich dein Arzt nicht darauf hingewiesen und was meint er zu der Selbststudie“.

Hier muss ich vielleicht ein wenig ausholen…
Ich gehe absolut ungern zum Arzt und habe Angst vor der Prozedur bei dem ein Stück Stahl mit Loch in meinen Körper gedrückt wird bis Blut kommt. Manche nennen dies auch verharmlosend „Blutentnahme“ 😉
Jedes Quartal muss ich jedoch Tapfer sein und diese Prozedur über mich ergehen lassen.


Das Blutbild wird im Labor bei meinem Diabetologen bzw. der Schwerpunkt Praxis abgenommen. Öfter habe ich auch die Blutwerte dann an meinen Hausarzt für meine Akte übermitteln lassen.
Meine Selbststudie wollte ich mit meinem Hausarzt besprechen, da dieser ein extrem großes Wissen als Internist hat und mir diverse Dinge einfach prima erklären konnte.
Die Betonung liegt auf „konnte“, denn er hat leider aufgehört zu praktizieren. Das hat er sich auch absolut verdient, jedoch ist es trotzdem sehr schade und aktuell werden keine Weiteren Patienten bei uns in den Arztpraxen angenommen.
Der nächste geplante „Check“ wird erst im Dezember sein, zumindest fürs Labor.

Ihr habt Fragen? Ich freue mich, wenn ich Euch helfen kann.
Schreibt ein Kommentar oder stellt die Frage direkt.

Diabetes Selbststudie – Teil 6

Schwere Arbeit
Gestern habe ich die letzten Meter Holz mit der Kreissäge geschnitten und aufgesetzt.

Auch bei dieser Arbeit hatte ich in der letzten Zeit sehr zu kämpfen.
Vor noch ein paar Wochen musste ich ziemlich mit mir kämpfen und war am Abend komplett fertig. Zwar war ich gestern auch fertig und müde, aber kein Vergleich als noch zuvor.

Die Anstrengung, durch die Arme und Beine, tat in den vorherigen Wochen richtig weh, das war jedoch gestern nicht der Fall. Natürlich merke ich die Anstrengung und sicherlich kommt es auch zu einem Muskelkater, jedoch war die Anstrengung schon „angenehm“.

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Was ich weiter beobachten werde sind die Werte bei diesen Anstrengungen. Bei vergangen Anstrengungen in dieser Form kam es recht schnell zu einer Unterzuckerung, trotz einstellen der Insulinpumpe.
Gestern handelte ich exakt gleich und bin sogar mit einem niedrigeren Blutzucker in die Arbeit gestartet.
Die Basalrate hatte ich wie die anderen Male zuvor auch angepasst, hatte aber keinen so starken Abfall des Blutzuckers und es stabilisierte sich bei rund 80 mg/dl.

Ich bin nach wie vor total begeistert wie sich die Verbesserungen eingestellt haben.

Hier wieder die Empfehlung einer Onlineapotheke mit satten Rabatten, sofern die lokale Apotheke zu oder überfüllt ist: Apotheke
Ebenfalls wieder an dieser Stelle: ich bin kein Arzt und habe keine medizinische Ausbildung, auch bin ich kein Apotheker. Ich bin nur ein Diabetiker der über seine Erfahrungen schreibt.

Fiasp – Wundermittel

Fiasp - Das Turbo Insulin

Fiasp – Das „Turbo-Insulin“

Fiasp, ein neues Insulin, ist eines der Punkte, welche extrem an meinen guten HbA1c mitgewirkt haben. Es ist quasi ein „Turbo-Insulin“ das gegenüber meinem bisherigen Insulin (Apidra) fast um die Hälfte schneller wirkt. Gefühlt sogar noch schneller. Aber ein Hinweis

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