Familie Janson

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Diabetes Selbststudie – Teil 21

Wissenschaftlicher Bericht über Vitamin D

Da ich zuvor und auch noch immer kritisch bei Nahrungsergänzung bin, glaube ich nicht jeden Krempel. Dies sollte schon in der letzten Zeit klargeworden sein und ich habe auch mehrfach in meinen bisherigen Beiträgen geraten mit dem Arzt zu sprechen, da ich kein Arzt, Apotheker oder jemand mit medizinischer Ausbildung bin.

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Meine Erfahrungen habe und schreibe ich hier nieder. Viele Verbesserungen sind seit der „Selbststudie“ eingetreten und mein Blutbild deutete auf den zweiten Blick auf diverse Mängel hin. Zudem beziehe ich mich, wie es auch schon im Titel steht auf Diabetes (Typ-1) und nicht einem gesunden Menschen.

Bei maiLab wird von Mai Thi Nguyen-Kim die Wissenschaft einfach und auf den Punkt gebracht erklärt. Der Hauptfokus liegt auf Chemie und durch sie habe ich schon mehr gelernt als damals in der Schule 😀

Wie auch im folgenden Video von Mai ist immer auf die „Red Flags“ zu schauen um Bullshit erkennen zu können. In der aktuellen Zeit, wie ich finde, ein immer wichtiger werdendes „Tool“.

Noch 30 Tage bis…

Nikolaus mit Zähler - 30 Tage bis Weihnachten
In 30 Tagen ist Heilig Abend

Noch ein Monat, genauer 30 Tage bis Heilig Abend.

Wahnsinn wie die Zeit rennt… Gefühlt war eben noch Sommer und kurz davor Ostern und jetzt ist Weihnachten schon so greifbar.

Dieses Weihnachten wird ganz anders als die anderen Weihnachten werden, das wissen wir bereits schon seit ein paar Wochen. Vielleicht wird es aber ja ein Weihnachten bei dem man ohne Hektik besinnlich im familiären Kreis feiern kann. Ich bin mir sicher das der größte Teil die Zeit genießen kann und wird.
Ich bin dankbar für meine Familie und das wir uns an guter Gesundheit erfreuen.

Ich wünsche mir, dass meine Familie und Freunde auch eine tolle Zeit, trotz mancher Einschränkungen haben und blicke optimistisch auf 2021.
Ebenfalls wünsche ich mir, dass die plärrende Gruppe der Verschwörungsbommel leise wird, denn es nervt ungemein, dass mit jedem Tag der beginnt, zig neuer Irrsinn verbreitet und geglaubt wird und das schreien diese Vögel noch mit „wir sind das Volk“.

Fehlen wird mir tatsächlich unser Christkindlmarkt in Kibo, speziell das gemütliche Beisammensein mit Glühwein und durch die Stände schlingern.
Eine Tolle Idee fand ich von einer Bekannten, die den Christkindlmarkt in unseren schönen Schlossgarten verlagert hätte. Somit wäre eine Art „Einbahnstraße“ möglich geworden und durch den Schlossgarten aufgelockert und romantisch zugleich geworden. Natürlich kann man auf der anderen Seite auch die Bedenken nachvollziehen die eine Stadt zu entscheiden hat. Vielleicht wird es nächstes Jahr dann umso schöner und die Idee fließt vielleicht noch mit in die Planung und verbindet unsere schöne Altstadt mit dem tollen Schlossgarten..

Diabetes Selbststudie – Teil 20

Ein Meilenstein ist geschafft und weitere Löcher folgen

Es geht jetzt in die fünfte Woche, abgesehen von einer kleinen Erkältung die ich mir „geleistet“ habe, sind nach wie vor die „Beschwerden“ wie ausgeschaltet.

Die kleine Erkältung und nein, es war kein Corona, auch wenn ich mich selbst „isoliert“ habe, kam dadurch, dass ich mit Flies Jacke gelaufen bin und geschwitzt habe. Die Jacke zog ich aus und stand jedoch noch knapp zwei Stunden so draußen und ja… meine Frau hatte Recht, ich hätte…
„Hätte, hätte, Christbaumkette! 😉

Nun, der Tacho auf unserer Waage zeigt fast 1,5 Kilo weniger seit den letzten Wochen an. Muskelmasse (an den Beinen) scheint besser zu werden, was auch das Schwanken des Gewichts erklärt.
Auch die Kleinsten tragen mit Ihrer Motivation für ein besseres Befinden bei: „Papa, Du siehst schon viel dünner aus…“ 🙂


Und in der Tat, ich habe an Bauchumfang verloren. Dies zeigt mein Gürtel, den ich problemlos um ein Loch enger schnallen konnte.

Das Alles ohne Einschränkungen und auch mal mit Chips auf der Couch und Netflix

Vielleicht sollte ich das Thema „Diabetes Selbststudie“ eher in ein „Diabetes Tagebuch“ ändern…

Black Friday Woche bei Amazon 2020

Denkt an Eure lokalen Geschäfte, besonders die kleineren Läden, die nach meiner Meinung so viel zu unserem Leben beitragen! Sonst wird es bei diesen Läden irgendwann dunkel.

Manche Dinge gibt es, zumindest bei uns im Umkreis, nicht und da freue ich mich doch schon über so manche Angebote bei Amazon.
Während der Black Friday Woche zum „Black Friday“ hin, gilt natürlich auch die Angebote zu prüfen, denn nicht jedes Angebot ist tatsächlich ein Gutes!

Hier geht es direkt zu den Angeboten von 2020: BLACK FRIDAY WEEK

Unser Stromzähler ist smart!

ISKRA Smart Meter
ISKRA Smart Meter

Letzte Woche wurde uns von unserem EVU (Energie Versorgungs Unternehmen) der Stromzähler ausgetauscht.

Dies, so urteilte das EVU, sei durch die Mini-PV notwendig geworden. Jedoch haben wir aktuell noch keine Mini-PV, die ist zwar geplant und soll recht zeitnahe umgesetzt werden, jedoch existiert noch keine.

Da die alten Ferrariszähler nach und nach ausgetauscht werden müssen, zog man mich wohl mit meiner Absicht einer Mini-PV Anlage vor.

Ich persönlich finde die Zähler sehr genial, da ich meinen Bedarf so noch besser im Blick haben kann. Speziell die angestrebte Kombination mit der Stecker-PV bietet wie ich finde einen Vorteil um genau den Eigenverbrauch im Auge zu behalten und zu optimieren.
Die neuen Smart Meter zeigen den aktuellen Verbrauch in Watt an, können aber auch mittels „Taschenlampe“ nach weiteren Werten abgefragt werden.
Man „blinkt“ also den Zähler, genauer die Opto-Sensorik des Zählers an und kann dadurch die Abfrage starten.
Ebenfalls gibt es Geräte die diese Werte auch an ein zusätzliches Display übermitteln können.

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Vor einiger Zeit hatte ich in Facebook eine Werbung zum Smart Metering bzw. einem Smart Meter Gateway. Diese Werbung wollte ich suchen, da sie in meiner Erinnerung ganz gut mein Bedarf an Informationen abdecken könnte. Ich habe also auf Facebook danach gesucht und bin prompt auf mehrere Alubommel-Beiträge gestoßen. Es existiert sogar (min.) eine Seite die vor dem Einsatz warnt. Aber sie warnt natürlich nicht nur vor dem Einsatz einer Smart-Meters, sondern generell vor so vielen Dingen. Corona wäre ein Fake und 5G… sind nur einige Dinge dieser irren Seite.


Es ist tatsächlich recht schwer geworden unter allem Unfug den diese Bekloppten unter die Menschheit bringen, relevante Informationen zu erhalten. Es scheint so, dass täglich Unmengen an solchem Verschwörungsmist generiert, gepostet und mehrfach geteilt wird, dass selbst Google die Suche mit dem Schwachsinn als Vorschlag zeigt.


Die letzten eigenen Tomaten von diesem Jahr

Der letzte Rest unserer nachgereiften Tomaten.
Der Rest, Mitte November

Am Donnerstag habe ich die letzten Tomaten aus eigenem Anbau verarbeitet. Wir hatten im September die letzten Tomaten geerntet und dann in den Keller zum reifen gebracht. Was eigentlich nur als Versuch gestartet war, endete lecker 🙂

Auf die Idee brachte mich der Freund unserer Nachbarin, der vor einigen Jahren bis in den Oktober hinein noch Tomaten hatte.
Als er uns dies im Sommer erzählt hatte, scherzte ich noch das wir das, sofern es bei uns klappen sollte, noch überbieten werden…
Und wir hatten tatsächlich bis jetzt in den November eigene Tomaten.

Wir hatten dieses Jahr recht viele Tomaten, auch wenn am Anfang des Jahres einige Pflanzen durch den Frost eingegangen sind. Aber ich habe auch gelernt, dass wenn man falsch düngt, die Tomaten ebenfalls in der Frucht schaden nehmen können.

Ein paar Tomaten aus unserer Ernte die wir nachreifen lassen haben.
Ein paar aus unserer Ernte

Für nächstes Jahr haben wir bereits Pläne um die Pflanzen noch besser anpflanzen zu können. Auch die Erfahrung und das Wissen was wir in diesem Jahr erfahren durften bringen wir komplett mit ein und sind jetzt schon gespannt.

Diabetes Selbststudie – Teil 19

Insulinmast

Insulin ist ein Hormon, welches bei einem gesunden Menschen in der Bauspeicheldrüse produziert wird. Der verlinkte Artikel beschreibt ganz gut die Wirkung des Insulins.
Speziell auch der Hinweis auf die anabolische Wirkung lässt in Verbindung mit meiner Erfahrung auf den bereits geschilderten „Teufelskreis“ schließen.

Auf das Thema Insulinmast brachte mich auch mein Hausarzt. Er berichte mir, dass man dies früher, während seiner aktiven Zeit in der „Inneren“ sehr oft angewendet hat.
Dabei hat man Patienten die durch diverse Krankheiten sehr abgemagert waren, Insulin und Glucose gleichzeitig verabreicht und somit dazu beigetragen das Abmagern umzukehren.

Seit meiner damaligen Diagnose vor 12 Jahren habe ich rund 40 Kilo zugenommen. Dies hat sicherlich nicht nur mit Diabetes zu tun, jedoch trägt nach meiner eigenen Einschätzung und das ineinandergreifen der Dinge, die ich jetzt erst nach und nach verstehe, zu einem guten Anteil von mindestens 90 Prozent bei.

Sicher kann man auch nicht sagen, dass es sich bei mir grundsätzlich um eine Insulinmast handelt, wenngleich die Auswirkungen gleich sind.
Der Körper baut Masse auf (anabolische Wirkung), speziell wird die „überschüssige Energie“ im Fett eingelagert.
Ruft man diese Energie nicht ab, häuft sich immer mehr Fett an.

Bei Diabetiker ist das Problem wohl recht häufig, sofern man einen hohen Insulinbedarf hat. Es gilt also den Bedarf an Insulin sinnvoll zu reduzieren. Manche möchten es vielleicht „Low Carb“ nennen, jedoch ist es viel mehr als das. Generell sollte das Essen ausgewogen sein, klingt einfach und leuchtet auch ein, ist aber schwerer als man denkt.
Denn wie bereits geschrieben, soll man als Diabetiker nicht weg von den Kohlehydraten und hin zum Fett oder Eiweiß .
Reduziert man die Kohlehydrate, braucht man automatisch weniger Insulin.
Nimmt das Gewicht des Körpers ab, sinkt auch der Grundbedarf an Insulin (Basal), was sich wiederum positiv auswirkt.

Seit Anfang an hatte ich einen recht hohen Insulinbedarf, der sich jedoch von Jahr zu Jahr steigerte. Auch mein Gewicht zog bei dieser Steigerung mit.
Mein Körper expandierte ungewollt.


Vor ungefähr 6 Jahren habe ich mich in der Woche sehr stark bewegt und war sportlich auch recht aktiv. Das Gewicht wollte jedoch trotz aller Anstrengungen nicht weiter nach unten. Die Muskelmasse nahm zwar zu, aber es stagnierte nach ungefähr einem Jahr. In diesem Jahr kam es jedoch noch zu einem weiteren Problem, das ich am Anfang nicht wirklich zuordnen konnte. Ich konnte auf einmal nicht mehr richtig laufen ohne das ich erhebliche Schmerzen hatte. Auch in der Nacht schmerzte mein Rücken bis tief ins Bein. Es wurde ein Bandscheiben-Vorfall vermutet und ich in die Röhre geschickt. Dort stellte sich jedoch heraus, dass ich keinen Bandscheibenvorfall hatte.
Es handelte sich jedoch um eine (an)gebrochene Hüftpfanne, sowie einer Zyste. Der Orthopäde bei dem ich war, konnte mir die gebrochene Hüftpfanne auch nicht erklären, da diese Fraktur nach einem Unfall auftreten würde und nicht einfach so passiert, außer man hätte Osteoporose, was in meinem Fall glücklicherweise nicht war/ist.
Dies ist jedoch eine ganz andere Geschichte, jedoch musste ich gezwungenermaßen die Bewegung und den Sport einstellen bzw. durch die Schmerzen minimieren.

Seit dem Zeitpunkt ging es dann leider wieder mit der Gewichtszunahme und den anderen Beschwerden weiter.

Ich habe die Hoffnung, die Aussichten dazu stehen sehr gut, dass ich diesen Teufelskreis durchbrechen werde und meinen Insulinbedarf, sowie die Nahrungsaufnahme weiter minimieren werde.
Blutwerte, Ernährung, Vitamine, Spurenelement usw. werden mir, so bin ich mir sicher, sehr dabei helfen.

Ich freue mich auch, dass mein Wunsch nach einem Rudergerät wohl in den kommenden Tagen realisiert wird. Dazu jedoch aber definitiv ein gesonderter Blogeintrag und bestimmt auch in weiteren Teilen.

Diabetes Selbststudie – Teil 18

Homeoffice

Seit März 2020 ist mein Homeoffice Anteil auf 100% gegangen.
Da hat sich so Einiges zu meinem vorherigen zwei Tage-Homeoffice geändert. Besonders auch der generelle Tagesablauf.

Die ersten Wochen im Homeoffice hatten so einige Herausforderungen, jedoch brachte mich mein Chef auf eine gute Idee um zumindest meine Mittagspause zu organisieren.
Ganz simple: Kalendereintrag in Office. So sehen Kollegen, dass hier kein „freier Slot“ ist und stellen nicht automatisch irgendeine Abstimmungsrunde oder ähnliche Termine ein.
Das klappt nicht immer, aber doch schon sehr gut. Dies spiegelt sich natürlich auch in den Blutzuckerwerten ab. Der Arbeitstag ist zwar sehr voll, jedoch strukturierter als „normal“. Dies hat natürlich auch schon damit zu tun, dass ich nicht fahren und gut über zwei Stunden auf der Autobahn sein muss.

Was ich noch verbessern werde, ist der generelle Tagesablauf. Kombinieren möchte ich dies mit einem Essensplan.
Nach nun knapp vier Wochen habe ich „nur“ knapp ein Kilo abgenommen, jedoch ohne besondere Einschränkungen. Eigentlich keinerlei Einschränkungen.
Durch die Einnahme der Eisentabletten und Vitamine hat sich mein Hunger/Nahrungsbedarf verringert. Leider war ich die Woche gesundheitlich etwas angeschlagen und somit war an Bewegung nicht wirklich möglich.

Der „Drang“ zu Sport und Bewegung ist seit meinem Selbstversuch auch wieder da. Am liebsten würde ich direkt mit diversen Sportarten wieder beginnen, hauptsächlich mit Krav Maga.

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Diabetes Selbststudie – Teil 17

Glykämischer Index

Schnelle und langsame Kohlehydrate. Der Glykämische Index (GI) ist noch wenigeren Menschen bekannt als der Unterschied zwischen Diabetes Typ1 und Typ 2. Auch hier habe ich schon haarsträubende Meinungen gehört, die man kaum zu glauben mag.
Es wird auch gerne der (falsche) Bezug zum Insulin-Index gemacht. Das ist jedoch falsch, denn jeder Körper hat einen anderen Stoffwechsel und reagiert anders, besonders bei Diabetikern. Das konnte ich von anderen Diabetikern in einer Schulung erfahren und sehen. So gibt es einige Diabetiker die z.B. Eis ohne oder mit geringen Mengen Insulin essen, bei anderen steigt der Blutzuckerspiegel schon fast beim zusehen.

Der Glykämische Index ist wichtig bei Diabetiker um das Essen besser einschätzen zu können, dies hatte ich bereit zuvor schon in einem anderen Beitrag erwähnt.
Um Nahrung von den Kohlehydraten einschätzen zu können empfiehlt sich das Buch: Kalorien mundgerecht . Mit dem Buch und einer Waage hat man für den Anfang ein gutes Instrument um eine Mahlzeit weitgehend einschätzen zu können.
Man sollte sich jedoch recht schnell vom Wiegen jeder Mahlzeit verabschieden und zum Schätzen übergehen, sobald die Kohlehydrate gut eingeschätzt werden können.
Im Restaurant, Kantine usw. lässt sich das fertig zubereitete Essen schlecht wiegen. Oder man erhält schlechte Informationen.
So ging es mir damals in einer Kantine wo ich nach der Soße gefragt habe. Zur Antwort auf die Frage was in der Soße ist, erhielt ich „Keine Ahnung, ist eben weiße Soße“. Sie hat die Soße zwar „gekocht“, wusste aber deren Zusammensetzung nichts und hatte es nur zusammengerührt.
Hier auch ein Tipp: Bei solchen Sachen lasst das Zeug lieber weg, das kann teilweise mehr BE/KE beinhalten als das gesamte Essen…

Wie kann man sich das alles ganz leicht vorstellen?
Der Glykämische Index wird in:
Niedrig <50
Mittel >50 bis 70
Hoch >70
angegeben.
Je niedriger der Glykämische Index, desto langsamer lässt er den Blutzuckerspiegel ansteigen. Je höher, desto schneller.
Eine kleine Übersicht findet man z.B. hier: Bericht aber auch bei Kalorien mudgerecht müssten sich die Werte wieder finden, bloß finde ich aktuell meine Ausgabe nicht…

Nehmen wir Weißbrot als Beispiel, dies hat einen hohen GI und geht, sofern es nicht belegt oder bestrichen ist.
Das Weizenmehl geht also direkt ins Blut und lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Man ist schnell satt, den „Effekt“ kennt man besonders gut bei den Schachtelwirten… kaum gegessen bereut man es und hat kurz danach wieder Hunger.
Isst man hingegen Pumpernickel, ebenfalls ohne Belag, so steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an. Isst man also die gleiche Menge Kohlehydrate mit Pumpernickel wie mit Weißbrot, ist man noch einige Stunden danach satt.
Sicherlich spielen hier auch die Ballaststoffe eine Rolle und auch der Verdauungstrakt selbst, aber man sieht direkt den Unterschied.

Ebenfalls kann man sehr gut sehen, dass sich die Mahlzeit und der GI dann ändert, wenn man sich die Mahlzeit zusammenstellt.
Als Beispiel: Nehme ich das Weißbrot und belege es mit Leberwurst, so wird der Effekt des Weißbrotes geschwächt.
Nehme ich das Pumpernickel und bestreiche es mit Marmelade oder Honig, gelangt steigt der Blutzuckerspiegel schneller.
Es kommt also auf die gesamte Mahlzeit an.

Ein kleiner Tipp für die Hobby-Bäcker:
Wir setzen seit einiger Zeit auf Dinkelmehl (Type 630) wenn wir backen. Dies hat einen niedrigeren GI als Weißbrot und bekommt uns besser.
Generell schmeckt Selbstgemachtes uns besser 😉

Diabetes Selbststudie – Teil 16

Bolus – das Mahlzeiteninsulin

Anders als das Basalinsulin ist das Bolusinsulin.
Der Bolus wird für Mahlzeiten benötigt und ist Abhängig von der Menge an Kohlehydraten die wir zu uns nehmen.

Der Bolus muss also entsprechend der Mahlzeit angepasst werden. Dazu ist es ebenfalls wichtig was wir essen. Manchmal macht es Sinn das Insulin zu splitten oder sollte gesplittet werden.
Abweichend von der „normalen Therapie“ mit Spritze (CT), wo das Basalinsulin entsprechend der Wirkkurve ein anderes ist, ist bei der Insulinpumpe das gleiche Insulin für beide (Basal und Bolus), jedoch von der Anwendung entsprechend.

Der Bolus wird entsprechend der Mahlzeit angepasst, wie bereits oben erwähnt. Hierbei ist sind nicht nur die Broteinheiten (BE) oder auch Kohlehydrateinheiten (KE) wichtig.
Fett lastiges Essen braucht durch das Fett länger um in den Organismus zu gelangen, also die Kohlehydrate werden erst nach und nach „wirksam“.
An dieser Stelle möchte ich auch von einer weit verbreiteten Falschaussage hinweisen: Unterzucker und Schokolade als Hilfe dagegen. Das ist absolut falsch und absolut nicht zu raten, hier definitiv zu einem Traubenzucker, Saft oder Cola greifen!
Schokolade enthält viele Fette und gelangt.

Auf die Unterschiede der schnellen und langsamen Kohlehydrate werde ich in einem extra Beitrag noch gesondert eingehen.

Zurück zum splitten oder verlangsamen vom Bolus.
Ich möchte der Einfachheit auf die Insulinpumpentherapie bei diesem Thema eingehen, denn bei der „Spritzentherapie“ (CT) ist es umständlicher und man muss z.B. noch aktives Insulin berechnen.

Bei einer Pizza sollte man splitten. Denn durch den Belag, besonders Wurst und Käse verlängert sich die Kohlehydrataufnahme. Hier macht es Sinn die Gesamt-BE in zwei verschiedene Teile aufzuteilen und nach einer Zeit das restliche Insulin.
Ich hatte leider schon einmal die Erfahrung gemacht und die Pizza normal berechnet und das Insulin komplett abgegeben. Kurz nach dem Essen hatte ich dann eine Hypo. Dies wäre mir mit dem Split nicht passiert.

Früher war ein Spritz-Ess-Abstand, besonders bei der Spritzentherapie nervig. Nervig deswegen, da man warten musste während der Insulininjektion bis zum Essen. Hier ist mir noch die Geschichte ganz gut in Erinnerung als mein Schwager die kompletten Spaghetti gefuttert hatte bis ich essen konnte… 😀


Klar ist auch, dass geschäftliche Essen oder Kantine eine Herausforderung darstellten.
Durch mein aktuelles Insulin, ein schnellwirkendes Insulin, ist das Problem jedoch „gegessen“.
Über Fiasp, meinen derzeitiges Insulin habe ich vor einiger Zeit einen extra Beitrag geschrieben.
Es kommt jedoch auch vor, dass man eine „Verlangsamung“ benötigt.
So benötige ich als Beispiel bei einer Dose Buttermilch (500ml) 1BE, verlängert auf eine halbe Stunde.
So werden (bei mir!) 9 Einheiten Insulin auf 30 Minuten aufgeteilt und abgegeben. Ein Anstieg des Blutzuckerwertes ist dadurch kaum sichtbar.

Bitte unternimmt hierbei nichts was ihr nicht kontrollieren könnt.
Besprecht es bitte mit eurem Diabetologen. Wenn ihr Probleme mit konstant hohen Werten (>180mg/dl) sucht Euch einen Diabetologen einer Schwerpunktpraxis!
Mein Team des Vertrauens ist in Rodenbach bei Kaiserslautern, hier bin ich schon seit Anfang an top aufgehoben. Viele Diabetiker haben wir bereits zu der Praxis „vermittelt“ und die Patienten sind total happy.
Das Team ist nicht nur äußerst kompetent, sondern hat auch Nerven aus Stahl, wie Patienten wie ich beweisen 😉
Wer sich dafür interessiert: Diabetische Schwerpunktpraxis



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